Orthodoxe Kirche der Ukraine kritisiert scharf „Tomos-Ermittlungen“

Orthodoxe Kirche der Ukraine kritisiert scharf „Tomos-Ermittlungen“

Ukrinform Nachrichten
Die Orthodoxe Kirche der Ukraine hat Ermittlungen gegen ranghohe Beamte wegen der „Anstiftung zum religiösen Hass“ bei ihrer Gründung als Behinderung des Aufbaus, der Entwicklung und der internationalen Anerkennung der Kirche bezeichnet.

 

Das geht aus einer Erklärung der PZE anlässlich dieser Ermittlungen hervor. „Die Tatsache, dass diese „Ermittlungen“ offiziell aufgenommen wurden und bis jetzt laufen (mehr als acht Monate) kann die Kyiwer Metropolie der PZU nicht anders bewerten, als ein Beispiel des Missbrauchs der Justiz, der Sicherheitsbehörden und Gerichtsorgane der Ukraine durch Gegner der Unabhängigkeit der PZU mit dem Ziel, den Aufbau und die Entwicklung der Orthodoxe Kirche der Ukraine, den Prozess ihrer internationalen Anerkennung und die Religionsfreiheit der Gemeinde zu behindern“, heißt es in der Erklärung.

In der Erklärung wird betont, dass diese „Ermittlungen“ in einer Reihe ähnlicher Erklärungen und Handlungen steht, die es in den letzten 18 Monaten für die Verfolgung der Kleriker und aktiven Gemeindemitglieder der PZU sowie für die Druckausübung auf gewissenhafte Vertreter der regionalen Behörden und der Lokalverwaltung getan wurden, steht.

Laut der PZU ist die Verwendung in dieser Kampagne des Namens und der Autorität der ukrainischen orthodoxen Kirche des Kiewer Patriarchats "besonders beschämend und zynisch". Nach einem Vereinigungskonzil der ukrainischen orthodoxen Kirche des Kiewer Patriarchats, der ukrainischen autokephalen orthodoxen Kirche und einigen Hierarchen der ukrainischen orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats wurde am 15. Dezember 2018 die eigenständige, vereinte orthodoxe Landeskirche der Ukraine gegründet und die Kirche des Kiewer Patriarchats aufgelöst, heißt es. Die PZU sei ein einziger rechtlicher Nachfolger der ukrainischen orthodoxen Kirche des Kiewer Patriarchats, der ukrainischen autokephalen orthodoxen Kirche und Personen, die weiter im Namen der Kirche des Kiewer Patriarchats handeln, dürfen das weder kanonisch noch juristisch tun.

Die PZU unterstrich in der Erklärung, dass der Staat Traditionen und interne Richtlinien der religiöse Gemeinschaften respektieren und in ihre Tätigkeit nicht einmischen muss.

Der Ex-Präsident der Ukraine Petro Poroschenko erklärte am Donnerstag, dass ein Ermittlungsverfahren wegen der Anstiftung zum religiösen Hass durch die Erhaltung von Tomos über die Autokephalie für die ukrainische Kirche gegen ihn eingeleitet wurde.

Das Staatliche Ermittlungsbüro (DBR) bestätigte, dass es Ermittlungen wegen der möglichen rechtswidrigen Handlungen von ranghohen Beamten, die auf die Anstiftung zum religiösen Hass gerichtet sind, führt.

Die Orthodoxe Kirche der Ukraine erhielt am 5. Januar 2019 den Tomos (Erlass – Red.) über die Autokephalie vom Ökumenischen Patriarch Konstantinopel Bartholomaios.


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