Deutschland stellt Waffenexporte nach Saudi Arabien ein

Deutschland stellt Waffenexporte nach Saudi Arabien ein

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Ukrinform
Rüstungsexporte der Bundesrepublik Deutschland an Saudi Arabien werden nicht stattfinden, bis sämtliche Tatsachen bezüglich der Ermordung des Journalisten Jamal Khashoggi klargestellt werden.

Dies erklärte Kanzlerin Angela Merkel, berichtet Ukrinform unter Berufung auf DW.

"Erstens verurteilen wir das in aller Schärfe. Zum zweiten gibt es dringenden weiteren Klärungsbedarf, was geschehen war.  Es liegt längst nicht alles auf dem Tisch. Zudem müssen die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. Was Rüstungsexporte anbelangt, kann das nicht stattfinden, in dem Zustand, in dem wir im Augenblick sind", betonte Merkel.

Weitere Reaktionen sollten international koordiniert werden, fügte Kanzlerin hinzu.

Khashoggi ist am 2. Oktober verschwunden, danach, als er das saudische Konsulat in Istanbul beteten hatte. Türkische Ermittler erklärten, der Journalist wurde im Konsulat gefoltert, ermordet und zerstückelt, die Reste wurden aus dem Konsulat geschafft.Später hat die Führung Saudi Arabiens eingeräumt, dass Journalist und Kritiker der Regierung Jamal Khashoggi im Konsulat ermordet war. Der saudische Staatsanwalt erklärte, Khashoggi sei bei einer Schlägerei im saudi-arabischen Konsulat umgekommen.

nj

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