Das nach Kiew zurückgebrachte Gold von Skythen im Museum von Kostbarkeiten ausgestellt

Das nach Kiew zurückgebrachte Gold von Skythen im Museum von Kostbarkeiten ausgestellt

Ukrinform Nachrichten
Die Skythen-Goldschätze sowie die Schätze von Sarmaten, die wegen eines Rechtsstreitfalles, der durch die Besetzung der Krim durch Russland verursacht worden ist, lange Zeit in Amsterdam blieben, sind im Museum für historische Kostbarkeiten der Ukraine auf dem Gelände... 

Kiew, den 10. September /Ukrinform/. Die Skythen-Goldschätze sowie die Schätze von Sarmaten, die wegen eines Rechtsstreitfalles, der durch die Besetzung der Krim durch Russland verursacht worden ist, lange Zeit in Amsterdam blieben, sind im Museum für historische Kostbarkeiten der Ukraine auf dem Gelände des Kiewer Höhlenklosters schon ausgestellt.

Das hat Direktorin des Museums Ljudmyla Strokowa der Ukrinform mitgeteilt.

„Das ist der erste Tag (am 9. September – red.) der öffentlichen Besichtigung. Gestern, am Ruhetag, haben wir sie für Besuchern schon ausgestellt. Und heute ist der erste Tag, wenn man sie in der Exposition des Museums besichtigen kann“, - kündigte Ljudmyla Strokowa an.

Ihren Worten nach seien nach Kiew aus dem Amsterdamer Allard Pierson Museum alle 19 Exponate zurückgebracht, die für die Ausstellung im Rahmen eines mit Krim-Museen gemeinsamen Projektes „Die Krim – Goldeninsel im Schwarzen Meer“ zur Verfügung gestellt worden waren. Insgesamt seien das 22 Einheiten, darunter Erzeugnisse aus Gold, Silber und Bronze, aus dem Zeitraum vom IV. Jahrhundert v.u.Z. bis zum I. Jahrhundert v.u.Z. Insbesondere sind das ein Skythen-Goldenhelm, ein Skythen-Goldenschwert und eine Scheide dazu, und Schätze von Sarmaten: Verzierungen und Alltagsgegenstände. Wie die Museumsmitarbeiterin mitteilte betrage der Versicherungswert dieser Exponate 11,5 Mio. Euro.

Noch 565 Exponate aus den Krim-Museen bleiben, so Ljudmyla Strokowa, in Amsterdam im Allard Pierson Museum bis rechtlichen Lösung der Frage über den Ort ihres Zurückbringens.

Es sei zu erinnern, die Exponate aus den Krim-Museen in Simpheropol, Kertsch, Bachtschissarai und Cherssones sowie aus dem Kiewer Museum für historische Kostbarkeiten der Ukraine seien in Europa im Rahmen eines gemeinsamen Projektes „Die Krim – Goldeninsel im Schwarzen Meer“ vom 3. Juli 2013 bis zum 31. August 2014 ausgestellt worden. Als Folge der russischen Besetzung der ukrainischen Krim entstand eine rechtliche Kollision bezüglich des Ortes des Zurückbringens von Krim-Exponaten. Derzeit werden sie im Allard Pierson Museum in Amsterdam – am letzten Ort der Exposition der Ausstellung – aufbewahrt.

mk


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