Wadephul nach Treffen mit Lawrow: Keine Bereitschaft Russlands zum Frieden
Das berichtet Ukrinform unter Berufung auf DW.
Das Treffen, das am 26. September am Rande der UN-Generalversammlung in New York stattfand, war der erste Dialog auf der Ebene der Außenminister der beiden Länder seit Beginn des groß angelegten Angriffskrieges Russlands gegen die Ukraine.
Es gebe grundlegende Meinungsverschiedenheiten zwischen den Positionen der Regierungen, über die auch gesprochen werden müsse. Während des Kalten Krieges gäbe es stets einen Meinungsaustausch und Kontakt zwischen den Parteien. Und ich halte es für richtig, jetzt zu versuchen, die erste Möglichkeit für einen solchen Dialog zu finden", erklärte Wadephul die Gründe für das Treffen.
"Es war ein intensives Gespräch. Natürlich sind wir über wesentliche Punkte nicht einig geworden". Er habe Lawrow "... angeboten zu deeskalieren, insbesondere auch mit Blick auf die Situation in der Ukraine, aber das hat noch keine offenen Ohren gefunden", fügte Wadephul hinzu.
Gleichzeitig machte Bundesaußenminister deutlich, dass er mit Lawrow über die Zukunft der Ukraine nicht gesprochen habe, da diese Frage von den Ukrainern selbst entschieden werden müsse, und betonte, dass Deutschland die Ukraine weiterhin umfassend unterstützen und wirtschaftlichen Druck auf Russland ausüben werde.
Foto: Facebook / Johann Wadephul