Selenskyj: Britischer Premierminister versicherte, dass Sanktionen gegen Fridman und Usmanow nicht aufgehoben werden
Das erzählte das ukrainische Staatsoberhaupt laut einem Korrespondenten von Ukrinform vor Journalisten.
„Ich hatte ein Treffen mit Premierminister Burnham. Wir haben über viele Dinge gesprochen, vor allem über die Sanktionen. Ich habe das Thema Sanktionen und die Unmöglichkeit, die Sanktionen gegen Usmanow und Fridman aufzuheben, angesprochen. Der Premierminister hat mir versichert, dass er dies nicht tun wird. Ich bin ihm sehr dankbar“, sagte Selenskyj.
Er fügte hinzu, dass die EU der Ukraine ebenfalls die Fortsetzung der Sanktionspolitik gegen Russland und die Verabschiedung der nächsten Sanktionspakete zugesichert habe.
„Was die nächsten Pakete betrifft, so hat die EU leider einen Kompromiss mit diesen beiden (Usmanow und Fridman – Anm. d. Red.) gefunden, den ich nicht unterstütze, sie wissen das, aber sie haben zugesichert, dass die Sanktionen gegen die weiteren 3.000 russischen Nachnamen nicht aufgehoben werden. Und sie haben auch zugesichert, dass das, anscheinend für drei Jahre, also 36 Monate, gelten wird und dass sie über die nächsten Pakete abstimmen werden. Wir danken, wir unterstützen, so Gott will. Dennoch glaube ich, dass dieser Kompromiss unnötig war“, sagte der ukrainische Präsident.
Wie berichtet beschloss der EU-Rat am 22. September, die restriktiven Maßnahmen gegen Personen, die die territoriale Integrität, Souveränität und Unabhängigkeit der Ukraine untergraben oder bedrohen, um 36 Monate – bis zum 22. September 2029 – zu verlängern. Gleichzeitig wurden die russischen Oligarchen Michail Fridman und Alischer Usmanow von der Liste gestrichen.
Die Ukraine wird der Europäischen Union neue Sanktionen gegen russische Oligarchen vorschlagen, die mit dem militärisch-industriellen Komplex in Verbindung stehen.
Foto: Präsidialamt