Bis zu 16.000 ukrainischen Zivilisten gelten als vermisst
Das berichtet Ukrinform unter Berufung auf den Menschenrechtsbeauftragten Dmytro Lubinez.
Ihm zufolge könnte ihre tatsächliche Zahl allerdings deutlich höher sein.
Es sei schwierig, den Aufenthaltsort aller Bürger zu bestätigen, betonte Lubinez. „Es ist uns gelungen, über das Internationale Komitee vom Roten Kreuz insgesamt 892 Personen zu verifizieren. Die übrigen wurden anhand anderer Quellen verifiziert“, erklärte er.
„Nach unseren Angaben könnten sich etwa 16.000 Zivilisten in russischer Gefangenschaft befinden. Das ist eine enorme Zahl“, betonte der Beauftragte des Parlaments.
Trotz aller Schwierigkeiten, so Lubinez weiter, setze die Ukraine ihre Bemühungen um die Rückführung ihrer Bürger fort, insbesondere im Rahmen von Verhandlungen mit der russischen Seite und internationalen Vermittlern.
Dmytro Lubinez und die russische Ombudsfrau Jana Lantratowa erörterten zusätzliche Mechanismen zur Organisation von Gefangenenaustauschen sowie den Ausbau des humanitären Kanals zwischen den Parteien.