Russland lieferte laut SIPRI 17 Jahre lang Waffen an Nordkorea

Russland lieferte laut SIPRI 17 Jahre lang Waffen an Nordkorea

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Ukrinform
Laut dem Stockholmer internationalen Friedensforschungsinstitut (Stockholm International Peace Research Institute - SIPRI) hat Russland im Zeitraum von 1999 bis 2016 verschiedene Waffen an Nordkorea exportiert. Es geht um Panzerabwehrraketen „Fagot“, Kurzstrecken-Boden-Luft Lenkwaffensysteme „Igla -1“, Schützenpanzerwagen BTR-80, Anti-Schiff-Raketen X-35. Die Waffenlieferungen aus der Ukraine gab es nicht.

Das schrieb die Parlamentsabgeordnete und Mitglied des parlamentarischen Ausschusses der Werchowna Rada für Nationale Sicherheit und Verteidigung Iryna Fris auf Facebook.

Die offen zugänglichen SIPRI-Daten beweisen, dass Informationen über mögliche Beteiligung der Ukraine an Raketenlieferungen an Nordkorea entsprechen der Wirklichkeit nicht. Sie bestätigen aber die russischen Waffenlieferungen an Nordkorea, erklärte Iryna Fris. Nach Angaben von SIPRI hätte die Ukraine im gleichen Zeitraum keine Waffen an Nordkorea exportiert.

Fris betonte weiter, wenn die russischen Waffenlieferungen an Nordkorea in den offenen Quellen zu finden seien, sei es schwer vorzustellen, welche Waffen über die gemeinsame Grenze zwischen Russland und Nordkorea geliefert worden seien.

Die New York Times berichtete am Montag unter Berufung auf Michael Ellemann vom „International Institute for Strategic Studies“ und amerikanische Geheimdienste, dass Nordkorea seine Interkontinentalrakete dank Raketentriebwerken des ukrainischen Raketenwerkes in der Stadt Dnipro (früher: Dnipropetrowsk) erfolgreich getestet habe. Nordkorea habe die Triebwerke auf dem Schwarzmarkt gekauft.

Der Sekretär des Rates für Nationale Sicherheit und Verteidigung, Olexandr Turtschynow, dementierte die Raketenlieferungen. Die Ukraine halte ihre internationalen Verpflichtungen ein, deswegen hätten ukrainische Rüstungsunternehmen keine Waffen und Technologien an Nordkorea nicht geliefert.

Das staatliche Unternehmen „Makarow-Maschinenbauwerk Piwdennyi“ erklärte auch, dass das Unternehmen weder Raketen noch Raketentriebwerke an Russland nicht geliefert habe und mit Raketenprogrammen von Nordkorea nicht zu tun habe.

ch

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