Deutsche Berater: In der Ukraine hat nach zweijähriger Rezession das BIP-Wachstum begonnen

Deutsche Berater: In der Ukraine hat nach zweijähriger Rezession das BIP-Wachstum begonnen

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Ukrinform
Die deutsche Beratergruppe bei der Regierung der Ukraine hat auf der Grundlage statistischer Daten den Grund zu behaupten, dass die makroökonomischen Reformen im Lande auf dem richtigen Weg sind.

Dies geht aus dem von der Gruppe vorbereiteten analytischen Bericht hervor, den die Ukrinform-Korrespondentin in Deutschland zur Verfügung bekommen hat.

„Jetzt zeugen die makroökonomischen Indikatoren davon, dass die Ukraine auf dem richtigen Weg ist“, meinen die deutschen Experten.

Zugunsten ihrer Behauptung führen sie folgende Daten an, wie z. B. Beginn des BIP-Wachstums nach 2 Jahren harter Rezession (Prognose – um 1,5 %), Erhöhung der Investitionen (um 9,6 % im ersten Halbjahr), Senkung der Inflation auf weniger als 10 % (mehr als 60 % im April 2015) und relativ stabiler Wechselkurs der Landeswährung, erwarteter Rückgang in diesem Jahr des Haushaltsdefizits und der Rechnungen nach aktuellen Operationen auf 4 % und 2 % des BIP (gegenüber 10 % im Jahr 2014 im ersten Fall und 9 % im Jahr 2013 im zweiten).

Die Berater weisen darauf hin, dass der Erfolg trotz der extrem ungünstigen externen Faktoren gelungen ist, einschließlich des Konflikts im östlichen Teil des Landes, eines immer kleiner werdenden Zugangs zu den Märkten Russlands und Zentralasiens, der niedrigen Preise für zwei für die Ukraine wichtigste Exportprodukte - Getreide und Stahl.

Besonders werden die Erfolge im Bankensektor verzeichnet, wo es vor der Krise etwa 180 Banken gab, darunter die so genannten „Banken der Oligarchen“, und in Bereichen der Preisbildung und Energie. Die starke Teuerungswelle mit den Energieträgern sei eine schmerzhafte Maßnahme kurzfristig, geben die Experten zu, aber sie führe zu einem effektiven Kostenaufwand und zur Senkung der Korruption.

„Aber in anderen Bereichen soll das Tempo der Reformen erhöht werden“, fordern die Ökonomen auf. Sie betonen, dass man eine stabile makroökonomische Stabilisierung erst dann erreichen kann, wenn die breiten Bevölkerungsschichten von ihr die Vorteile in Form vom Wachstum von Einkommen erhalten werden. „Wenn das nicht geschieht, wird die Gefahr real, dass die Menschen die Geduld verlieren und die Demagogen den Einfluss bekommen können“, warnen die Autoren des Berichts. Sie stellen ferner fest, dass der IWF Hilfsprogramme stoppen wird, sollten die Reformen aufgegeben werden, und in diesem Fall könnte die makroökonomische Instabilität zurückkehren.

yv

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