Russen greifen erneut Energieobjekte an, in fünf Regionen Stromausfälle gemeldet
Das berichtet Ukrinform unter Berufung auf den Energieversorger Ukrenergo.
Durch feindliche Drohnen- und Artillerieangriffe, darunter auf zivile Energieobjekte, sind am Morgen, 18. Juni viele Verbraucher in den Regionen Donezk, Saporischschja, Mykolajiw, Charkiw und Poltawa ohne Strom.
Energietechniker tun ihr Bestes, wo es die Sicherheitssituation erlaubt, um Schäden an der Ausrüstung zu beseitigen und sie wieder in Betrieb zu setzen, hieß es in der Mitteilung.
Zudem kam es aufgrund des Unwetters in 22 Ortschaften in der Region Dnipropetrowsk zu vollständigen oder teilweisen Stromausfällen. Die Reparaturteams des regionalen Energieversorgers sind bereits dabei, die beschädigten Stromleitungen wieder instand zu setzen.
Der Stromverbrauch lag am Donnerstag um 9:30 Uhr um 2,3 Prozent unter dem Wert des vorigen Tages. Grund dafür ist klares Wetter ukraineweit (Ausnahme sind östliche Regionen des Landes), das einen effizienten Betrieb der privaten Solaranlagen ermöglicht.
Die Notwendigkeit, den Stromverbrauch in den Abendstunden zu reduzieren, bleibt bestehen. „Bitte beschränken Sie die Nutzung leistungsstarker Elektrogeräte zwischen 18:00 und 22:00 Uhr“, fügte das Unternehmen hinzu.