Russen greifen erneut Energieobjekte an, zwei Regionen ohne Strom

Russen greifen erneut Energieobjekte an, zwei Regionen ohne Strom

Ukrinform Nachrichten
Nach dem nächtlichen Angriff der Russischen Föderation auf die ukrainischen Energieanlagen wurde in den Regionen Dnipropetrowsk und Saporischschja Stromausfall gemeldet.

Das sagte der kommissarische Energieminister Artem Nekrasow vor Journalisten, berichtet Ukrinform.   

Mit Stand am Morgen, 11. Januar wurde in den meisten Gebieten der Region Dnipropetrowsk die Stromversorgung wiederhergestellt.

Gleichzeitig bleiben mehr als 13000 Verbraucher in der Region Saporischschja ohne Strom. Das Energieministerium forderte die Bürger auf, die Nutzung leistungsstarker Elektrogeräte einzuschränken, um erneute massive Stromausfälle zu vermeiden.

In der Region Schytomyr sind mehr als 7.000 Kunden ohne Stromversorgung, in einem Teil der Region wurden Notabschaltungen eingeführt.

In der Hauptstadt Kyjiw gelten Notstromabschaltungen in Teilen der Bezirke Petscherskyj und Holossiiwskyi sowie am linken Dnipro-Ufer. Der schrittweise Übergang zu den prognostizierten stündlichen Abschaltplänen dauert an.

Aufgrund ungünstiger Wetterbedingungen sind in der Region Kyjiw 110 und in der Region Tschernihiw 48 Ortschaften ohne Strom. Reparaturteams der regionalen Energieversorgungsunternehmen arbeiten an der Wiederherstellung der beschädigten Stromleitungen. Der ukrainische Energiekonzern DTEK teilte mit, 370.000 Familien der Region konnten wieder mit Strom versorgt werden.

In allen Regionen des Landes werden am 11. Januar Beschränkungen des Stromverbrauchs für die Industrie und Unternehmen eingeführt.

187 Teams wurden zu den Wiederaufbauarbeiten herangezogen, die unter schwierigen Wetterbedingungen ununterbrochen im Einsatz sind.

Binnen einer Woche habe die Russisch Föderation rund 1.100 Drohnen, über 890 gelenkte Fliegerbomben und mehr als 50 Raketen vom verschiedenen Typ gegen die Ukraine eingesetzt, schrieb Präsident Wolodymyr Selenskyj auf Facebook.

Selenskyj zufolge sei in mehreren Regionen die Lage nach den russischen Angriffen auf kritische Infrastrukturen weiterhin angespannt.


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