Russen verschiffen fast 60.000 Tonnen Weizen aus Hafen von Mariupol
Dies berichtet der Stadtrat von Mariupol auf dem Telegram-Kanal, meldet Ukrinform.
Die Besatzer haben fast 60.000 Tonnen Getreide abtransportiert.
Die „Behörde für Agraraufsicht der „DNR“ (sogenannte „Volksrepublik Donezk“ – Anm. d. Red.) berichtete von acht Getreideschiffen, die seit Januar vom Seehafen der besetzten Stadt ausgelaufen sind.
Der Seehafen von Mariupol ist zu einem Bestandteil der militärischen Logistik und zu einem Instrument zur Ausbeutung der besetzten Gebiete geworden: Die Besatzer transportieren Getreide, Metall und andere Güter ab.
Allein im Zeitraum von Januar bis April dieses Jahres 25 hätten Schiffe der russischen Schattenflotte für Getreidetransporte rund 50 Fahrten von gesperrten ukrainischen Häfen in den vorübergehend besetzten Gebieten zu Häfen in Drittländern unternommen, erklärte Außenminister Andrij Sybiha.