Absturz einer Su-24M in Region Chmelnyzkyj: Zeugenbefragung und DNA-Testergebnisse
Das meldet Ukrinform unter Berufung auf das Staatliche Ermittlungsbüro (DBR).
Die Ergebnisse der DNA-Untersuchung liegen vor.
Die Mitarbeiter des DBR arbeiten weiterhin daran, alle Todesumstände zweier Militärangehörige bei dem Flugzeugabsturz in der Region Chmelnyzkyj am 16. Juni aufzuklären.

Wie die Ermittler feststellten, war dies bereits der zweite Flug der Maschine an diesem Tag. Weder vor dem ersten noch vor dem nächsten Start hatte das technische Personal der Militäreinheit keine Mängel am technischen Zustand des Flugzeugs festgestellt.
Die Piloten führten einen Kampfeinsatz durch, über dessen Einzelheiten die Ermittlungsbehörden informiert sind. Im Interesse der nationalen Sicherheit werden diese Informationen jedoch nicht veröffentlicht.
Die Ermittlungsbehörden widerlegen die im Internet verbreiteten Informationen, dass sich einer der Piloten angeblich mit dem Schleudersitz gerettet habe. Diese Angaben entsprechen nicht der Wahrheit.

Beide Piloten wurden vor dem Flug medizinisch untersucht. Sie hatten keine Beschwerden bezüglich ihres Gesundheitszustandes.
Im Rahmen der Aufklärung des Flugzeugabsturzes wurde eine molekular-genetisch Expertise durchgeführt. Die Verstorbenen wurden identifiziert.
Die Ermittlungen werden gemäß Artikel 416 Teil 2 des Strafgesetzbuchs der Ukraine (Verstoß gegen die Vorschriften für den Flugbetrieb oder die Flugvorbereitung, der eine Katastrophe oder andere schwerwiegende Problem zur Folge hatte) durchgeführt.
In der Region Chmelnyzkyj kam es am 16. Juni gegen 19:00 Uhr zu einem Absturz eines Bombers vom Typ Su-24M der 7. taktischen Petro Franko-Luftwaffenbrigade der Luftstreitkräfte der ukrainischen Streitkräfte. Beide Besatzungsmitglieder kamen dabei ums Leben.