PURL-Waffen werden nicht umgeleitet, ein weiteres Land wird sich dem Programm anschließen – Sybiha
Das erklärte der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha in einem Interview mit Ukrinform.
„Es gibt sehr wichtige Zusicherungen von amerikanischer Seite im Kontext von PURL, und ich möchte klarstellen, was während unseres Treffens gesagt worden ist. Außenminister Rubio erklärte: Nichts aus diesem Programm, weder Gelder noch Ausrüstung, die für die Ukraine bestimmt waren, ist in andere Regionen umgeleitet worden. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keine Pläne für eine Umleitung“, betonte Sybiha.
Er merkte außerdem an, dass die Ukraine die Bestätigung erhalten habe, dass ein weiteres Land PURL beitreten werde.
„Ich möchte noch mehr sagen: Wir haben Zusicherungen zum Auffüllen dieses Programms und zu Beiträgen eines weiteren Landes erhalten. Ich kann es noch nicht nennen, aber das bedeutet, dass dieses Programm funktioniert und sich weiterentwickeln wird. Und es ist das einzige Mittel, um unsere strategische Luftverteidigung zu stärken“, betonte Sybiha.
Washington Post berichtete unter Berufung auf Quellen, das US-Verteidigungsministerium erwäge, für die Ukraine bestimmte Waffen in den Nahen Osten umzuleiten, da der Krieg im Iran die Reserven einiger der wichtigsten Munitionstypen der US-Armee erschöpft.