Bundesregierung stellt 10 Mio. EUR für Ausbau sozialer Dienstleistungen in Gemeinden der Ostukraine bereit

Bundesregierung stellt 10 Mio. EUR für Ausbau sozialer Dienstleistungen in Gemeinden der Ostukraine bereit

Ukrinform Nachrichten
Die Bundesregierung habe 10 Millionen Euro für Ausbau sozialer Dienstleistungen und die Unterstützung der von der Covid-19-Pandemie betroffenen Gemeinden in der Ostukraine bereitgestellt.

Dies berichtet Ukrinform unter Berufung auf die Militär-zivile Gebietsverwaltung in der Region Donezk.

„Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) wird sein Projekt zur Förderung sozialer Dienstleistungen für Familien mit Kindern in Gemeinden in der Ostukraine erweitern. In den nächsten zwei Jahren stellt die Bundesregierung über die Entwicklungsbank (KfW) 10 Millionen Euro zur Verfügung“, heißt es.

In den Jahren 2019-2020 startete UNICEF das von der KfW finanzierte Projekt „SPILNO“. „Soziale Dienste für Familien in Gemeinden“ in 12 Pilotgemeinden in der Ostukraine. Der neue Beitrag wird es ermöglichen, das Projekt auf weitere programmatische Bereiche und Gemeinden (in den Regionen Donezk und Luhansk – Red.) auszuweiten, geht es aus einer Mitteilung der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Kyjiw hervor.

Das Projekt zielt darauf ab, die Bereitstellung sozialer Dienste in den kürzlich zusammengeschlossenen Gemeinden weiterzuentwickeln. Die im Rahmen des Projekts entwickelten Best Practices sollen landesweit angewandt werden und kommen somit nicht nur den teilnehmenden Kommunen in den Regionen Luhansk und Donezk zugute, heißt es.

Alle Komponenten des Projekts sollen außerdem dazu beitragen, die Resilienz der von der Covid-19-Pandemie betroffenen Menschen zu erhöhen. Dazu gehören die Bereitstellung von Schutzausrüstung, Sensibilisierungs- und Aufklärungsmaßnahmen in Schulen und Jugendzentren, sauberes Wasser für die persönliche Hygiene und die Motivation junger Menschen, in ihren Peer Groups zu „Covid-Botschaftern“ zu werden.

Über 500.000 Menschen in der Ostukraine sollen von dem Projekt profitieren.

Covid-19 habe die Krise in Regionen verschärft, die seit mehr als sechs Jahren unter dem bewaffneten Konflikt leiden. Im letzten Jahr sei die Nachfrage nach sozialen Diensten in Gemeinden in der Ostukraine erheblich gestiegen, sagte Lotta Sylwander, UNICEF-Vertreterin in der Ukraine.

Heute werden neue Gemeinden ausgewählt, die zusammen mit einigen Gemeinden im Rahmen der Vorrunde an Projekten teilnehmen werden.

UNICEF arbeitet an einigen der schwierigsten Orte der Welt, insgesamt in 190 Ländern und Territorien, um die am stärksten benachteiligten Kinder der Welt zu erreichen, heißt es.

nj


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