NABU übergibt Verdachtsmitteilung Vizechef von Präsidialbüro Tatarow

NABU übergibt Verdachtsmitteilung Vizechef von Präsidialbüro Tatarow

Ukrinform Nachrichten
Das Nationale Antikorruptionsbüro (NABU) hat dem stellvertretenden Leiter des Präsidialbüros, Oleh Tatarow, eine Verdachtsmitteilung ausgehändigt.

Das teilte die Pressestelle des Antikorruptionsbüros mit. Tatarow wird Vorteilsgewährung gemäß dem Teil 3 des Artikels 369 des Strafgesetzbuches der Ukraine vorgeworfen. Nach Angaben der Ermittler konnte sich die verdächtigte Person, früher Top-Mitarbeiter des Bauunternehmens „Ukrbud“, an der Bestechung eines Sachverständigen im Fall um die Veruntreuung von rund 81 Millionen Hrywnja der Nationalen Garde der Ukraine beteiligen.

Tatarow ist der dritte Verdächtige in diesem Fall. Die anderen Verdächtigen sind der stellvertretende Direktor des Staatlichen Sachverständigenzentrums des Innenministeriums und der ehemalige Parlamentsabgeordnete und Ex-Chef des Bauunternehmens „Ukrbud“.

Der amtierende Leiter der Antikorruptionsstaatsanwaltschaft Maxym Hryschtschuk unterzeichnete am Freitag die Verdachtsmitteilung gegen Tatarow.

Am 1. Dezember gab der Chefredakteur von „Censor.net“ Juri Butusov bekannt, dass der ehemalige Parlamentsabgeordnete und Ex-Chef des Bauunternehmens „Ukrbud“, Maxym Mykytas, belastend gegen Tatarow in einer Affäre um Wohnungen für die Nationalgarde aussagte. Laut Mykytas habe Tatarow einen Sachverständigen des Innenministeriums für die Erstellung eines falschen Gutachtens bestochen.

Der Direktor des NABU Artem Sytnyk bestätigte, dass seine Behörde die Verdachtsmitteilung gegen Tatarow vorbereitete. Die Verdachtsmitteilung konnte ihm zufolge nicht ausgehändigt werden, weil alle Staatsanwälte in diesem Fall ausgetauscht wurden.

Oleh Tatarow erklärte am 12. Dezember, er werde gegen den Direktor des NABU eine Klage zum Schutz der Würde, Ehre und des Rufs einreichen.

Nach Angaben des NABU baute ein Unternehmen ein Wohnungskomplex auf einem ehemaligen Militärgelände im Stadtbezirk Petscherskyj im Zentrum  Kyjiws. Die Nationalgarde sollte in diesem Wohnungskomplex 50 Wohnungen und 30 Parkplätze erhalten. Im Zeitraum von 2016 bis 2017 tauschte die Nationalgarde diese Wohnungen und Parkplätze gegen 65 Wohnungen nahe der U-Bahnstadtion „Boryspilska“ am Rande Kyjiws. Einem Gutachten zufolge kosteten die Wohnungen in einem Haus am Stadtrand rund 81 Millionen Hrywnja weniger als im Zentrum Kyjiws. Für das gefälschte Gutachten erhielt der Beamte des Innenministeriums nach Angaben der Ermittler einen Parkplatz im Wert von 250.000 Hrywnja.


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