Kriegslandschaften: neue „Ernten“ auf ukrainischen Feldern
Eine Fotoreportage von Ukrinform
09 Juni 2022
Eine Fotoreportage von Ukrinform
EU-Kommissar für humanitäre Hilfe und Krisenschutz, Janez Lenarčič, hat die von russischen Invasoren zerstörte Stadt Irpin in der Region Kyjiw besucht.
Das Dorf Jahidne wurde zum Synonym der Hölle auf der Erde. Die Hölle richteten dort die russischen Besatzer ein, als sie alle Einwohner in den Keller einer Schule getrieben hatten.
Heute besuchte die britische Botschafterin Melinda Simmons Butscha in der Region Kyjiw, wo russische Invasoren Massenmorde an Zivilisten begangen haben.
In Charkiw ist die Zahl der Todesopfer durch feindliches Nachtfeuer auf drei und die Zahl der Verwundeten auf fünf gestiegen, ließ in Telegram die regionale Staatsanwaltschaft von Charkiw berichten.
Die Leichen von weiteren 58 toten Verteidigern des metallurgischen Kombinats „Asowstahl“ wurden nach Kyjiw gebracht, ließ das Zentrum für strategische Kommunikation und Informationssicherheit auf Facebook berichten.
Wenn die Streitkräfte der Ukraine in Sjewjerodonezk Langstreckenwaffen vom Westen erhalten werden, werden die Russen dadurch zum Schweigen gebracht, und die Spezialeinheiten werden die Stadt schnell „säubern“, schrieb der Gouverneur der Region Luhansk, Serhij Hajdaj, auf Facebook.
Polen hat in die Ukraine Waffen im Wert von 2 Milliarden Dollar geliefert. Das sagte der polnische Präsident Andrzej Duda gegenüber der Bild-Zeitung.
In dem Gebiet von Saporischschja haben die Russen ihre Positionen in den Räumen von Wassyliwka (eine Stadt in der Oblast Saporischschja in der südlichen Zentralukraine mit etwa 13.000 Einwohnern) und von Tokmak (eine Stadt in der Oblast Saporischschja in der südlichen Zentralukraine mit etwa 32.000 Einwohnern) verstärkt, schrieb im Online-Dienst Telegram, Bürgermeister von Saporischschja, Anatolij Kurtjew, berichtet Ukrinform.
Die Lage an der Front ist schwer. Jeden Tag sterben bis 100 ukrainische Soldaten, bis 500 werden verletzt, teilte Verteidigungsminister der Ukraine Olexij Resnikow auf Facebook.
In der Region Donezk haben die Truppen der Russischen Föderation am vergangen Tag 14 Siedlungen beschossen, es gibt Tote.
Russland hat seit dem Kriegsbeginn vor 105 Tagen mehr als 2600 Raketen auf die Ukraine abgefeuert. Das teilte Präsident der Ukraine Wolodymyr Selenskyj in einer Rede bei TIME100 Gala.
Acht Menschen wurden in den letzten 24 Stunden bei feindlichen Beschüssen in den Oblasten Donezk und Luhansk getötet und 16 verletzt.
Die russische Armee versucht, Offensivoperationen in den Richtungen Switlodarsk, Popasna, Sjewjerodonezk und Swjatohirsk durchzuführen, teilte der Kommandeur der Verteidigungskräfte, Generalleutnant Serhij Najew, im Online-Dienst Telegram nach einer Arbeitsreise in die Regionen Luhansk, Donezk und Saporischschja mit.
Im Raum Sjewjerodonezk haben die russischen Besatzer die ukrainischen Einheiten mit Mörsern, Geschützen und Mehrfachraketenwerfern beschossen. Das teilte der ukrainische Generalstab in seinem Lagebericht am 9. Juni mit (Stand: 06:00 Uhr) mit. Der Feind versucht erfolgslos, nach Schwachstellen in der Verteidigung von Sjewjerodonezk zu suchen, heißt es.
Russische Invasoren bringen ihre Familien nach Cherson und in große Städte der vorläufig besetzten Region Cherson.
Russische Truppen haben nach offiziellen Angaben schon 263 Kinder in der Ukraine getötet und 488 verletzt, lässt das Amt der Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine im Online-Dienst Telegram berichten.
Die ukrainischen Truppen haben vom 24. Februar bis 09. Juni 2022 etwa 31.700 russische Soldaten getötet. Das ist 200 mehr als am Vortag, teilte der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte auf seiner Facebook-Seite mit.
Infolge eines russischen Beschusses wurde in Charkiw Fernsehsignal verschwunden.
Russische Truppen beschießen sowohl Industrieobjekte als auch friedliche Wohnviertel in der Region Luhansk, teilte heute der Leiter der regionalen Militärverwaltung von Luhansk, Serhij Hajdaj, auf Facebook mit, berichtet Ukrinform.
08 Juni 2022
Die Stadt Sjewjerodonezk liegt auch am Ende des 105. Kriegstages im Epizentrum der Kämpfe im Donbasss. Das erklärte Präsident der Ukraine Wolodymyr Selenskyj Sjewjerodonezk in einer Videoansprache am Mittwochabend.
Die russischen Truppen haben bei Sturmhandlungen in der Nähe der Ortschaft Berestowe bedeutende Verluste an Personal und Technik erlitten. Das teilte der ukrainische Generalstab in seinem Lagebericht am 8. Juni mit (Stand: 18:00 Uhr) mit.
Russland blockiere Getreideexporte über ukrainische Häfen. Russland versuche, Lebensmittel als Kriegswaffe einzusetzen. Es provotiere absichtlich die globale Lebensmittelkrise.
Russische Truppen platzieren 30 Panzer T-62 15 km entfernt von Saporishshja.
Die Ukraine wird keine Alternativen zum Status des EU-Beitrittskandidaten akzeptieren und sieht keine rationalen Argumente bei den EU-Staaten, die dem Status skeptisch gegenüberstehen.
Die Ukraine und Russland tauschten Leichen von Soldaten aus. Der Austausch sei entlang der Frontlinie in der Gebiet Saporishshja nach der Formel „50 gegen 50“ erfolgt.
Das russische Militär hat am Mittwochmorgen die Stadt Bachmut der Oblast Donezk aus der Luft angegriffen.
In der Region Sumy haben die russischen Truppen ein Gebäude des Grenzschutzdienstes der Ukraine zerstört.
In der besetzten Stadt Energodar hat das russische Militär elf Mitarbeiter des Atomkraftwerkes Saporischschja entführt. Das berichtet Ukrinform unter Berufung auf den Telegram-Kanal „Energodar“.
Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) hätten mehr als 160 feindliche Diversantengruppen entlarvt. Gegen 1.000 Übeltäter wurde Verdacht angeordnet. Ihnen wurden Verbrechen gegen die Staatssicherheit vorgeworfen.