Generalstab meldet binnen eines Tages 177 Gefechte an der Front, Richtung Pokrowsk 41 Angriffe abgewehrt
Das berichtet Ukrinform unter Berufung auf den Lagebericht des Generalstabs der Streitkräfte der Ukraine auf Facebook - Stand, 08:00 Uhr, Donnerstag, 30. April.
Dem Generalstab zufolge verübten die russischen Angreifer am 29. April zwei Raketenangriffe mit zwei Raketen, flogen 69 Luftangriffe, warfen 226gelenkte Fliegerbomben auf die Stellungen der ukrainischen Verteidiger ab, setzten außerdem 9.683 Drohnen ein, feuerten 3.326 Mal mit Artillerie, darunter 48 Mal mit Mehrfachraketenwerfern heißt es in der Mitteilung.
Mehrere Ortschaften in den Regionen Sumy, Dnipropetrowsk und Saporischschja wurden aus der Luft angegriffen.
Die Raketen- und Artillerieeinheiten trafen am 29. April 15 Orte der Konzentration von feindlichen Soldaten, zwei Kommandostellen, ein Luftabwehrsystem und eine Bodenkontrollstation für Drohnen der russischen Angreifer.
In den Richtungen Piwnitschno-Sloboschansk und der russischen Region Kursk kam es am 29. April zu fünf Gefechten. Die Russen flogen zwei Luftangriffe, warfen fünf gelenkte Fliegerbomben ab, feuerten 84 Mal mit Artillerie, darunter zwei Mal mit Mehrfachraketenwerfern auf die ukrainischen Stellungen.
Im Raum Piwnitschno-Sloboschansk griffen die russischen Besatzer am 29. April neun Mal bei Wowtschansk, Staryzja, Wowtschanski Chutory, Ochrimiwka, Krasne Persche an.
Im Bereich Kupjansk attackierte der Feind drei Mal bei den Ortschaften Nowoossynowe, Hluschkiwka und Kupjansk.
Im Raum Lyman versuchten die russischen Angreifer Richtung der Ortschaften Drobyschewe, Stawky und Lyman in die ukrainische Verteidigungsline einzudringen.
Im Bereich Slowjansk griffen die Russen sieben Mal Richtung Rai-Oleksandriwka und bei Jampil, Sakitne und Risnykiwka.
Im Raum Kramatorsk gab es am 29. April Richtung Nykyforiwka einen feindlichen Angriff.
Im Bereich Kostjantyniwka führten die Besatzer am 29. April 22 Angriffe bei den Siedlungen Kostjantyniwka, Illiniwka, Pleschtschijiwka, Iwanopillja, Illiniwka, Russyn Jar, Oleksandro-Schultyne und Stepaniwka durch.
Im Raum Pokrowsk stoppten die ukrainischen Truppen am 29. April 41 Sturmangriffe der russischen Invasoren bei den Siedlungen Nowopawliwka, Bilezke, Doroschne, Wilne, Serhijiwka, Kutscheriw Jar, Rodynske, Nowooleksandriwka, Nykanoriwka, Riwne, Molodezke, Pokrowsk Hryschyne, Udatschne, Udatschne, Murawka und Nowopidhorodne.
Im Bereich Oleksandriwsk griffen die Russen am 29. April sechs Mal bei Oleksandrohrad, Kalyniwske und Nowe Saporischschja an.
Im Raum Huljaipole gab es am 29. April 24 Angriffe der Russen bei Pryluky, Olenokostjantyniwka, Dobropillja, Warwariwka, Huljaipole und Richtung Salisnytschne, Staroukrajinka, Huljaipolske, Swjatopetriwka, Zwitkowe, Tschariwne.
Im Bereich Orichiw griff der Feind einmal Richtung Nowoandrijiwka an.
Im Raum Prydniprowsk wehrten die ukrainischen Verteidiger am 29. April vier Attacken der russischen Angreifer Richtung der Antoniwskyj-Brücke und der Insel Bilohrydyj ab.
Die Verluste der russischen Armee (Gefallene und Verwundete) liegen im Russland-Krieg gegen die Ukraine vom 24. Februar 2022 bis 30. April 2026 bei rund 1.330.290 Soldaten. Innerhalb eines Tages wurden 1470 weitere Besatzer getötet.
Foto: Generalstab der ukrainischen Streitkräfte