Charkiw: Ausschließlich zivile Objekte unter Beschuss der Russen
Bei einem russischen Artilleriebeschuss der Stadt Charkiw am Samstagmorgen sind ausschließlich zivile Objekte, darunter eine Universität beschädigt worden.
23 Juli 2022
Bei einem russischen Artilleriebeschuss der Stadt Charkiw am Samstagmorgen sind ausschließlich zivile Objekte, darunter eine Universität beschädigt worden.
Die russische Armee habe am Morgen den 23. Juli die Gemeinden in der Region Sumy mit Artillerie, Mörsern und Granatwerfern unter Beschuss genommen.
Russische Truppen hätten am Samstagmorgen die Umgebung von Saporishshja mit Raketen angegriffen.
Die ukrainischen Truppen haben vom 24. Februar bis 23. Juli 2022 etwa 39.240 russische Soldaten getötet. Das ist 240 Soldaten mehr als am Vortag, teilte der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte auf seiner Facebook-Seite mit.
Die russischen Invasoren verübten einen Raketenangriff auf die Region Kirowograd. Ein Armeeangehöriger und zwei Wachleute seien ums Leben gekommen, neun weitere erlitten Verletzungen.
Die ukrainische Armee hat Sturmhandlungen der Russen in Richtung Siwersk und Werchnjokamjanske abgewehrt. Das teilte der Generalstab der ukrainischen Armee in seinem Lagebericht am 23. Juli (Stand: 06:00 Uhr) auf Facebook mit.
In der letzten Zeit kamen im Kampf mit den russischen Invasoren bis zu 30 ukrainischen Soldaten pro Tag ums Leben. Das sagte Präsident der Ukraine Wolodymyr Selenskyj in einem Interview für "Wall Street Journal".
In den letzten 24 Stunden hätten die ukrainischen Streitkräfte 93 russische Eindringlinge vernichtet. Die Luftwaffe verübte Angriffe auf zwei gegnerische Stützpunkte, auf Soldaten und Kriegstechnik in der Region Mykolajiw.
In den letzten 24 Stunden habe der Feind abwechselnd, manchmal auch gleichzeitig seitens Lyssytschansks verschiedene Abschnitte der Gebietsgrenze zwischen Luhansk und Donezk angegriffen. Gegnerische Angriffe wurden aber abgewehrt.
In der südlichen Stadt Mykolajiw hat es am Samstagmorgen schwere Explosionen gegeben.
Die Russen haben das Zentrum der Stadt Charkiw beschossen.
Das ukrainische Militär griff die Stellungen der russischen Invasoren in der Nähe des Kernkraftwerks Saporischschja an, drei Russen wurden getötet und zwölf verletzt, teilt die Hauptverwaltung für Aufklärung des Verteidigungsministeriums der Ukraine auf Telegram mit, berichtet Ukrinform.
22 Juli 2022
Der russische Eindringling teilte seiner Freundin die Neuigkeit mit, dass nur noch zehn Personen in seiner Kompanie übrig geblieben sind.
Die Invasoren feuerten 45 Streugranaten auf Nikopol ab, eine Person wurde getötet, und eine verletzt.
Europas größter Hafen in Rotterdam (Niederlande) kündigte die Einstellung des Containertransports aus und in die Russische Föderation an.
Der Feind griff die Gemeinde Perwomajska an. Getroffen wurden ein Geschäft und eine Garagegenossenschaft.
In Istanbul wurden nach dem vierseitigen Treffen der Ukraine, der Türkei, der UNO und Russlands Übereinkommen unterzeichnet, nach denen die Ausfuhr von Getreide und anderen Lebensmitteln aus den Häfen der Ukraine erfolgen wird.
In Wasyliwka, Region Saporischschja, bilden sich am Kontrollpunkt riesige Schlangen bei der Auffahrt aus dem besetzten Gebiet. Mehr als 1.500 Autos lassen die russischen Invasoren nicht durch, teilte Oleksandr Staruch, Leiter der regionalen Militärverwaltung von Saporischschja, auf Telegram, mit, berichtet Ukrinform.
Die Polizei habe in den letzten 24 Stunden in der Region Luhansk 33 Fälle fixiert, dass die russische Armee zivile Objekte zerstörte.
Die First Lady der Ukraine, Olena Zelenska, forderte die US-Gesetzgeber auf, mehr Waffen in ihr Heimatland zu schicken, um der umfassenden Invasion Russlands entgegenzuwirken.
Mychajlo Podoljak, Berater des Leiters des Präsidialamts, betonte auf Twitter, dass die Ukraine in Istanbul keine Dokumente mit Russland unterzeichnet.
In Kramatorsk wurden die Rettungsarbeiten am Ort eines durch russischen Beschuss zerstörten Schulgebäudes abgeschlossen: Leichen der zwei weiteren Opfer wurden aus den Trümmern geholt, ließ der Pressedienst des Staatskatastrophenschutzdienstes der Ukraine auf Facebook berichten.
Eine Artillerieeinheit der Landstreitkräfte der Ukraine hätte eine Haubitzen-Division mit Soldaten, Fahrzeuge und einen Kampfsatz zerstört.
In der Region Luhansk verübten russische Truppen zwei Raketen- und zwei Luftangriffe, sie versuchen, die Verwaltungsgrenze der Region zu erreichen.
Die Polizisten hätten binnen eines Tages 28 Beschießungen der russischen Armee fixiert. Unter feindlichen Beschuss gerieten 17 Ortschaften.
Die russische Armee habe die Ortschaft Apostolowe in der Region Dnipropetrowsk abgefeuert. Sie zerstörten drei Schulen. Eine davon wurde nach einem Wissenschaftler, Oleksandr Salushnyj, benannt.
Russische Truppen haben nach offiziellen Angaben schon 358 Kinder in der Ukraine getötet und 683 verletzt, lässt das Amt der Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine im Online-Dienst Telegram berichten.
Russische Invasoren konzentrieren sich Richtung Piwdennyj Buh darauf, um eine Offensive der Verteidigungskräfte zu verhindern. Sie setzten Reserveeinheiten ein.
In der Region Donezk haben russische Truppen am vergangenen Tag, dem 21. Juli, fünf Zivilisten getötet und zehn verletzt, gab im Online-Dienst Telegram der Leiter der Doneker Militärverwaltung, Pawlo Kyrylenko, bekannt, berichtet Ukrinform.
Die Kampfverluste der russischen Truppen vom 24. Februar bis 22. Juli werden auf etwa 39.000 (+150) getötete Invasoren geschätzt.