67-Jährige bei Artilleriebeschuss in Oblast Cherson getötet
Bei einem Beschuss des Dorfes Biloserka ist eine ältere Frau ums Leben gekommen. Die Russen griffen das Dorf am Mittwoch mit Artillerie an, wie die Staatsanwaltschaft der Oblast mitteilte.
27 November 2024
Bei einem Beschuss des Dorfes Biloserka ist eine ältere Frau ums Leben gekommen. Die Russen griffen das Dorf am Mittwoch mit Artillerie an, wie die Staatsanwaltschaft der Oblast mitteilte.
In der Frontstadt Pokrowsk sind etwa 11.500 Einwohner geblieben, darunter 32 Kinder. Die humanitäre Lage in der Stadt ist mehr oder weniger stabil, sagte der Leiter der militärischen Administration der Region, Wadym Filaschkin, im Fernsehen.
In der Region Kyjiw sind nach einem russischen Drohnenangriff in der Nacht zum Mittwoch 14 Einfamilienhäuser und fünf Autos durch herabfallende Trümmerteile beschädigt worden. In drei Mehrfamilienhäusern wurden Fensterscheiben zerstört, teilte der Leiter der militärischen Administration der Oblast Kyjiw, Ruslan Krawtschenko, auf Facebook mit.
In der Oblast Cherson wurden im Dorf Stanislaw zwei Männer durch den Einsatz einer russischen Drohne verletzt.
In den letzten 24 Stunden haben russische Truppen 62 Mal mit verschiedenen Waffentypen die Grenzgebiete Tschernihiw, Sumy und Teile des Gebiets Charkiw befeuert, wobei es insgesamt 300 Explosionen gab.
Am vergangenen Tag beschoss die russische Armee 12 Siedlungen in der Region Saporischschja 369 Mal.
In Cherson beschossen die Russen am gestrigen Abend eines der Kommunalunternehmen und beschädigten Fahrzeuge und Teile des Verwaltungsgebäudes.
Am 26. November verletzten russische Truppen in der Region Donezk drei Zivilisten, teilte der Leiter der Donezker Staatsstadtverwaltung Wadym Filaschkin auf Facebook mit, berichtet Ukrinform.
Am vergangenen Tag seien an der Front 224 Gefechte registriert worden, gab der Sprecher des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte, Andrij Kowaljow, im ukrainischen Fernsehen bekannt.
Am Mittwoch, dem 27. November, haben die ukrainischen Luftverteidigungskräfte zum Stand von 9 Uhr morgens 36 Drohnen abgeschossen, mit denen die Russen seit dem Abend die Ukraine angegriffen, ließ die Luftwaffe der Streitkräfte der Ukraine im Online-Dienst Telegram melden.
Letzten Tag beschoss die russische Armee 15 Siedlungen in der Region Cherson. Bei Beschuss wurden elf Menschen verletzt.
Die Gesamtkampfverluste der russischen Truppen vom 24. Februar 2022 bis 27. November 2024 werden auf etwa 735.410 (+1.580 am vergangenen Tag) getötete und verwundete Invasoren geschätzt.
26 November 2024
Binnen des Tages griff die russische Armee den Landkreis Nikopol mit schwerer Artillerie an, zielte mit Kamikaze-Drohnen und warf Munition von unbemannten Luftfahrzeugen ab. Mehr als zwei Dutzend Privathäuser wurden beschädigt.
Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, groß angelegte Drohnenangriffe seien nur möglich, weil Russland Sanktionen umgehe. Er erinnerte daran, dass die Russische Föderation in dieser Nacht die Ukraine angegriffen und eine Rekordzahl von Angriffsdrohnen abgefeuert habe – 188.
Die russische Armee versucht, die Stadt Kurachowe in der Region Donezk und die dorthin führenden Logistikwege unter Beschuss zu nehmen.
Am vergangenen Tag, dem 25. November, wurden die Grenzgebiete Tschernihiw, Sumy und Teile des Gebiets Charkiw 137 Mal mit verschiedenen Waffen beschossen, ließ der Pressedienst des Einsatzkommandos Piwnitsch auf Facebook bekanntgeben.
Die deutsche Regierung wird der Ukraine bis zum Weihnachten zwei weitere IRIS-T SLM (Mittelstrecken-) und SLS (Kurzstrecken-) Systeme liefern.
Am vergangenen Tag beschoss die russische Armee 12 Siedlungen in der Region Saporischschja 285 Mal.
Letzten Tag beschoss die russische Armee 16 Siedlungen in der Region Cherson. Bei Beschuss wurde ein Mensch getötet, vier verletzt.
Das Büro des Generalstaatsanwalts leitete eine Untersuchung wegen der Erschießung von fünf gefangenen Soldaten der ukrainischen Streitkräfte durch russische Invasoren in der Nähe des Dorfes Petriwka im Rayon Pokrowskyj in der Region Donezk ein.
Die britische Regierung hat vor kurzem Dutzende Marschflugkörper vom Typ Storm Shadow an die Ukraine geliefert - zum ersten Mal unter Keir Starmer, der versprach, die Ukraine im von Russland entfesselten Krieg weiter zu unterstützen.
Die russische Armee habe Infrastrukturobjekte in Schostka in der Region Sumy angegriffen.
Die russischen Truppen hätten am 25. November einen Zivilisten in der Region Donezk getötet, ein weiterer erlitte Verletzungen.
Die Luftabwehr hat mit Stand 09:00 Uhr, Dienstag, 26. November 76 Drohnen abgeschossen, mit denen die Russen ab Montagabend am 25. November die Ukraine angriffen.
In den letzten 24 Stunden, am 24. November kam es zu 198 Gefechten zwischen den Verteidigungskräften der Ukraine und russischen Besatzern an der Front. Die Situation ist nach wie vor kompliziert.
Die Verluste der russischen Armee (Gefallene und Verwundete) in der Ukraine liegen vom 24. Februar 2022 bis 26. November 2024 bei rund 733.830 Soldaten. Innerhalb eines Tages wurden 1480 weitere Besatzer liquidiert.
25 November 2024
Die Soldaten des 4. Regiments „Ranger“ der Kräfte für Spezialoperationen (SSO) haben an einem Frontabschnitt einen Golfwagen mit sechs russischen Infanteristen vernichtet. Das teilte das Kommando der SSO auf Facebook und veröffentlichte ein entsprechendes Video.
Eine von zwei Raketen des Typs „Iskander-M“, mit denen Russland die Hafenstadt Odessa angriff, ist von der ukrainischen Flugabwehr abgeschossen worden. Das teilten die Luftstreitkräfte auf Telegram mit.
Mindestens 25 Menschen sind bei einem russischen Angriff auf die Stadt Charkiw in der Ostukraine verletzt worden. Das teilte die Staatsanwaltschaft der Region Charkiw auf Telegram bekannt.
Die Stawka, das Oberkommando der ukrainischen Streitkräfte hat sich in ihrer Sitzung am Montag mit dem Schutz der Energieanlagen und mit dem Verlauf der Reparaturarbeiten nach russischen Angriffen befasst. An der Sitzung nahmen das Energieministerium, der staatliche Energiekonzern Naftogaz und alle wichtigen Akteure des Energiesektors teil, gab Präsident Wolodymyr Selenskyj im Onlinedienst Telegram bekannt.