Generalstab meldet binnen eines Tages 208 Gefechte an der Front, Mehrheit davon Richtung Kostjantyniwka
Das berichtet die Nachrichtenagentur Ukrinform unter Bezugnahme auf den Lagebericht des Generalstabs der Streitkräfte der Ukraine – Stand Sonntag, den 4. November, um 08:00 Uhr.
Die russischen Besatzer verübten am 3. November einen Raketenangriff, flogen 86 Luftangriffe und warfen dabei 242 gelenkte Fliegerbomben ab. Sie setzten außerdem 7.134 Kamikaze-Drohnen ein und feuerten 2.740 Mal mit Artillerie auf die Stellungen der ukrainischen Verteidiger und Ortschaften, darunter 43 Mal mit Mehrfachraketenwerfern, hieß es in der Meldung.
Mehrere Ortschaften in der Region Sumy wurden mit Artillerie beschossen und aus der Luft angegriffen.
In Richtung Piwnitschno-Sloboschansk führte die russische Armee am 3. November 12 Angriffe durch. Die Angreifer warfen 242 sieben Fliegerbomben ab und feuerten 165 Mal mit Artillerie auf die Stellungen der ukrainischen Verteidiger und Ortschaften.
Im Abschnitt Piwdenno-Sloboschansk wurden fünf Angriffe des Feindes im Raum der Ortschaften Radkiwka und Wowtschansk abgewehrt.
Im Raum Lyman führten die Invasoren fünf Angriffe Richtung Lyman und nahe der Ortschaft Kopanky durch.
Im Raum Kupjansk und wurden am 3. November keine Gefechte registriert.
Im Raum Slowjansk führten die russischen Truppen nahe der Ortschaften Oserne, Jampol und Richtung Pyskuniwka, Starodubowe und Mykolajiwka neun Angriffe durch.
Im Abschnitt Kramatorsk griffen die russischen Truppen zwei Mal Richtung der Ortschaften Nykonoriwka und Malyniwka an.
Im Raum Kostjantyniwka wurden am 3. November 24 feindliche Angriffe bei Kostjantyniwka, Roskischne, Wilne und Richtung Raiske, Nowopawliwka, Kutscheriw Jar, Solotyj Kolodjas gemeldet.
Richtung Pokrowsk wurden 15 feindliche Angriffe registriert. Der Feind versuchte im Raum der Ortschaften Wilne, Belyzke Molodezke sowie in Richtung Dobropillja, Huliwe, Serhijiwka, Nowopawliwka vorzustoßen.
Im Raum Oleksandriwsk wurden am 3. November keine Gefechte registriert.
Im Bereich Huljaipole gab es sechs feindliche Angriffe. Die Invasoren versuchten Richtung Kossiwzewe, Risdwjanka und bei den Ortschaften Wosdwyschiwka, Huljaipolske. Tschariwne vorzudringen.
Im Abschnitt Orichiw attackierten die russischen Angreifer drei Mal die Stellungen der ukrainischen Verteidiger im Raum der Ortschaft Mala Tokmatschka, Stepnohirsk und Richtung Nowoandrijiwka.
Im Raum Prydniprowsk wurden am 3. November keine Gefechte registriert.
Die Verluste der russischen Armee (Gefallene und Verwundete) in der Ukraine liegen vom 24. Februar 2022 bis 4. November 2026 bei rund 1.597.010 Soldaten.