Drohnenstreitkräfte sorgen für 40% feindlicher Verluste - Brigadenkommandeur
Ukrinform Nachrichten
Die Entscheidung, die Streitkräfte für unbemannte Systeme (SBS) zu bilden, war sehr richtig - derer Ergebnisse sprechen für sich selbst: insbesondere im Oktober können diese Truppen für 40 Prozent aller gegnerischer Verluste sorgen, sagte der Kommandeur der „K-2“- Brigade, Oberst Kyrylo Weres in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Ukrinform.
„40 Prozent sind ein Argument. Das Gewichtigste“, betonte er.
Er hob dabei die Rolle von Robert „Madyar“ Browdy, der im Juni 2025 zum Kommandeur der Streitkräfte für unbemannten Systeme ernannt wurde, bei derer Ausbau hervor.
Die Rekordverluste der russischen Truppen, die im September bei 46.230 lagen, würden seiner Ansicht nach früh oder spät die russische Militärführung zum Nachdenken bewegen.
„Je mehr sie [die Russen] vorstoßen, desto höher sind derer Verluste. Und desto schneller wird der kritische Moment kommen, an dem sie über die Verluste nachdenken werden. Früh oder spät wird er kommen – bei 100.000 Toten, bei 200.000 oder bei 46.000 – aber er wird auf jeden Fall kommen“, meint Weres.