Militärgeheimdienst warnt vor Russlands Operationen unter falscher Flagge in Europa
"Russland setzt in Bezug auf die Europäischen Union auf eine Strategie zur Destabilisierung, um die davon zu überzeugen, die Unterstützung für die Ukraine zu verringern oder zu stoppen, indem es die Sicherheits- und Verteidigungskräfte unseres Landes diskreditiert und gleichzeitig europäische Regierungen und Gesellschaften einschüchtert“, hieß es.
Nach Einschätzung der ukrainischen Militärgeheimdienstes könnte es sich um provokative Sabotageakte in Mittel - und Osteuropa, insbesondere in den baltischen Staaten, handeln.
Russland ziehe demnach verschiedene Szenarien in Betracht, darunter auch sogenannte False-Flag-Operationen. Die Verantwortung dafür solle dann der Ukraine über russische Propagandakanäle und internationale Plattformen, die dem Kreml zur Verfügung stehen, in die Schuhe geschieben werden.
Zu potentiellen Zielen russischer Provokationen gehören laut dem HUR kritische Infrastrukturen, an Russland angrenzende Gebiete, die Exklave Kaliningrad, die Suwalki-Lücke, Regionen der EU-Staaten, wo die „russischsprachige Bevölkerung“ lebt sowie Einrichtungen, die vom Kreml kontrolliert werden, insbesondere die der Russisch-Orthodoxen Kirche,
Foto: HUR