Russische Drohnen griffen Universität in Kyjiw während des Unterrichts an – Selenskyj
Wie Ukrinform berichtet, schrieb Präsident Wolodymyr Selenskyj auf Facebook darüber.
„Heute haben russische Drohnen eine Universität in Kyjiw angegriffen – mitten im Unterricht. Zum Glück befanden sich die 160 Studierenden in einem Bunker“, so das ukrainische Staatsoberhaupt.
Laut Selenskyj griffen die Russen in der Nacht Odessa an. Ein Wohngebäude und die städtische Infrastruktur wurden beschädigt. Fünf Menschen, darunter ein Kind, wurden verletzt. In Cherson trafen die Russen das Gebäude von Rettungskräften und der Polizei. Tausende Menschen blieben nach dem Einschlag in der Region Charkiw ohne Strom, es gab auch Verletzte. In vielen Regionen dauern Luftalarme wegen der Bedrohung durch Kampfdrohnen und Bombenangriffe an.
„Leider reagieren die Welt und die einflussreichsten Staats- und Regierungschefs nicht ausreichend auf diese jüngste Eskalation der russischen Angriffe. Wenn russisch-iranische Drohnen „Shahed“ in Europa rund um die Uhr Terror machen, darf dies nicht ein Problem nur eines unserer Länder bleiben. Jeder Angriff auf Ukrainer, jeder Einsatz von Shaheds und anderen Zerstörungsmitteln gegen unsere Städte und Dörfer ist nichts anderes als Russlands Übung jener Taktiken, die es für andere Länder und Völker vorbereitet“, betonte der Präsident.
Nach Überzeugung von Selenskyj müsse man jetzt handeln. „Das Böse muss dann gestoppt werden, sobald es sich zeigt. Es bedarf absolut klarer und entschiedener Schritte für den Druck auf Russland dafür und Hilfe für die Ukraine. Jeder unserer Partner weiß, was nötig ist: Luftverteidigung für die Ukraine, Sanktionen gegen Russland und eine deutliche Steigerung der Rüstungsproduktion. Danke allen, die uns real unterstützen.“
Foto: Präsidialamt