Selenskyj: Russland plant, Produktion von ballistischen Raketen zu skalieren
„Uns liegen aktualisierte Angaben zur russischen Produktion ballistischer Raketen und zu den Plänen, diese Produktion zu skalieren, vor. Wir werden denen entgegenwirken, und es ist wichtig, dass unsere Maßnahmen durch entsprechende internationale Sanktionen unterstützt werden. Sämtliche Lieferungen von Komponenten, Ausrüstung und Maschinen, die Russland zur Raketenproduktion verwendet, müssen vollständig unterbrochen werden“, betonte Selenskyj.
Die Verantwortung für die Möglichkeiten Russlands, ballistische Raketen weiter zu produzieren, liege unter anderem bei den Verbündeten, denn „ohne ausländische Komponenten sind die Russen nicht in der Lage, irgendeinen Punkt ihres Raketenprogramms umzusetzen“, fügte er hinzu.
Wie der Beauftragte für Sanktionspolitik, Wladyslaw Wlasjuk, erklärte, erwarte die Ukraine von ihren internationalen Partnern, dass die Sanktionen gegen identifizierte russische Hersteller ballistischer Waffensysteme synchronisiert und die Exportkontrollen für ausländische Komponenten verschärft werden. Demzufolge würden russische ballistische Raketen (darunter Iskander-M-Raketen und Raketen, die im Langstrecken Boden-Luft-Flugabwehrsystem S-400 eingesetzt werden) elektronische Bauteile enthalten, die in den USA, Japan, Deutschland, Taiwan, Frankreich, Großbritannien und der Schweiz hergestellt werden.
Foto: Präsidialamt