Militärgeheimdienst veröffentlicht Angaben zu 35 Unternehmen, die an der Produktion von russischen "Iskander" – Raketen beteiligt sind
„In den letzten Monaten setzt der Feind ballistische Raketen als Hauptmittel seiner Luftangriffe im Krieg ein. Dass solche Angriffe meist nachts stattfinden und dass ballistische Raketen die ukrainische Hauptstadt innerhalb nur wenigen Minuten erreichen können, weist auf einen rein terroristischen Charakter der Angriffe hin. Eine solche Taktik zielt darauf ab, die Ukrainer einzuschüchtern und sie zu einem Frieden um jeden Preis zu zwingen, und nicht unter gerechten Bedingungen für die Ukraine und die zivilisierte Welt“, schreibt der HUR auf Facebook..
Bei einem der kombinierten Raketenangriffe auf die Hauptstadt in diesem Sommer setzte Russland zum ersten Mal modernisierte ballistische Raketen 9M723-2, auch als „Iskander-1000“ bekannt, ein. Diese können Ziele aus einer Entfernungen von bis zu 550 km erreichen.
An der Herstellung von Iskander- Raketen seien laut der HUR 82 russische und zwei belarussische Unternehmen beteiligt.
Die Rakete enthalte einen erheblichen Anteil an ausländischen Komponenten. Nur ein Viertel der 140 identifizierten Bauteile werden in Russland hergestellt. 63 davon stammen aus den USA, je 8 aus der Schweiz und Belarus, je 4 aus Deutschland und Taiwan sowie 3 aus China“, hieß es im Geheimdienstbericht.