Landwirtschaftsministerium prognostiziert eine Erhöhung der Weizenpreise um etwa 80 US-Dollar pro Tonne
Der Anstieg der Weizenpreise würde aber demnach Verluste durch steigende Logistikkosten nicht kompensieren können. Deswegen könne derzeit von einem zusätzlichen wirtschaftlichen Effekt für die ukrainischen Produzenten keine Rede sein.
Momentan seien die Weizenpreise einigermaßen stabil, weil die Erntekampagne auf der Nordhalbkugel noch andauere. Der Ausfall von Exporten aus der Ukraine wirke sich zwar spürbar auf die Preissituation aus, sei aber bisher nicht kritisch in Bezug auf die aktuelle Bilanz, so der Minister.
Etwa 30 Prozent der globalen Weizenexporte entfallen auf die Ukraine und Russland.
„Das heisst, es könnte potenziell um einen wesentlichen Einfluss [auf die Preisbildung] geben. Aber bisher hat der Markt nicht so kritisch reagiert, wie 2022. Dennoch wird es auf jeden Fall Preisveränderungen geben. Wir gehen von einer Erhöhung um etwa 80 US- Dollar pro Tonne aus“, sagte Wyssotskyj.