In Russland brennen Lagerhallen Wildberries und Universität, wo Drohnen entwickelt und montiert wurden
Darüber berichtete der Oppositionstelegram-Kanal ASTRA.
Nach dem ukrainischen Angriff in der Nacht zum 3. August brach an der Universität ein Großbrand aus, wie Augenzeugenaufnahmen belegen.
Laut Telegram-Quellen entwickelte und testete die Universität selbst unbemannte Luftfahrzeuge (UAVs).
Der offizielle Telegram-Kanal der Universität bestätigt, dass die Uni ein automatisiertes UAV-Steuerungssystem auf Basis des russischen Mikroprozessors „Milandr“ entwickelt hat. Die Universität gab außerdem an, dass die Entwicklung angeblich zivile Anwendungen habe und für die Überwachung von Stromleitungen, Fernwärmenetzen und für Luftaufnahmen vorgesehen sei.
Zu diesem Zeitpunkt berichteten die Behörden noch nicht über die Folgen des ukrainischen Angriffs auf die Universität. Im Laufe der Nacht warnte der regionale Einsatzstab jedoch mehrfach vor der Gefahr von Drohnenangriffen.
Astra veröffentlichte außerdem Bilder eines Brandes in den Lagerhallen Wildberries in der Region Wladimir (Russische Föderation).
Laut dem russischen Dienst BBC bestätigte die Pressestelle des Unternehmens RWB (Wildberries&Russ) den Brand in der Logistikanlage Wildberries in der Region Wladimir.
Kurz zuvor hatte der Gouverneur der Region, Aleksandr Awdejew, auf Telegram von einem Brand in einem Lager im Bezirk Sobinski in der Region Wladimir berichtet.
Seinen Angaben zufolge war die Brandursache ein Drohnenangriff, und es habe Zerstörungen am Ort des Angriffs gegeben.
BBC schätzt inzwischen, dass die Zahl der durch die Angriffe beschädigten Wildberries-Einrichtungen 15 überschritten hat.