Sprecher der Luftwaffe: Russland setzte wahrscheinlich nordkoreanische Raketen beim jüngsten Angriff ein
Das sagte der Sprecher der Luftstreitkräfte, Jurij Ihnat, im ukrainischen Fernsehen.
Die Hauptstadt- Region Kyjiw sei demnach hauptsächlich mit ballistischen Raketen, und die westukrainische Region Lwiw - mit Marschflugkörpern angegriffen worden.
Beim Angriff setzten die Russen Seezielflugkörper Oniks und Zirkon sowie ballistische Raketen vom Typ Iskander- M und S- 400 ein.
Der ukrainische Geheimdienst schließe laut Ihnat auch den Einsatz ballistischer Raketen vom Typ KN-23 aus nordkoreanischer Produktion durch Russland nicht aus.
Russland setze bei seinen Attacken traditionell auf eine Kombination aus mehreren Typen ballistischer Raketen, die wegen eines Mangels an Abwehrraketen schwer abzuschiessen seien.
In der Nacht auf den 30. Juli hat die ukrainische Luftwaffe ihren eigenen Angaben zufolge 320 russische Drohnen und Raketen abgewehrt. Es wurden Einschläge von 11 Raketen und 17 Drohnen an mehreren Orten dokumentiert.
Am stärksten betroffen waren die Städte Lwiw und Krywyj Rih.