Sanktionsbeauftragter: erstmals Einreiseverbot für russische Kriegsteilnehmer in Sanktionspaket vorgesehen
Der Einigung seien zwar wochenlange harte Verhandlungen zwischen den EU-Mitgliedern vorausgegangen. Einige Länder setzten dabei Abschwächungen oder Zugeständnisse zugunsten heimischer Unternehmen durch. Von der Sanktionsliste wurden zudem das Oberhaupt der russischen Orthodoxen Krirche, der Patriarch Kyrill und der Gründer des Konzerns Lukoil Wagit Alikperow gestrichen.
Zugleich wurden Sanktionen gegen die russische Schattenflotte verschärft- auf die Sanktionsliste wurden weitere 50 Schiffe gesetzt. Erstmals wird auch die entsprechende Infrastruktur von den Einschränkungen betroffen, darunter Häfen und Raffinerien, die russisches Erdöl verarbeiten. Eine Ausnahme sei nach den Worten von Wlasjuk für den Transport von großen Mengen an Flüssiggas aus Jamal nach China gemacht worden.
Die neuen Beschränkungen richteten sich darüber hinaus gegen fast 250 Personen und Organisationen. Personen, die seit Beginn des russischen Angriffskriegs im Februar 2022 direkt an Kampfhandlungen in der Ukraine beteiligt waren, dürfen nicht mehr in den Schengenraum einreisen.