Russen verstärken Druck Richtungen Kupjansk und Wowtschansk
Das sagte der Sprecher der Truppengruppierung der Vereinigten Kräfte, Wiktor Trehubow, in einem Fernsehsender, meldet ein Korrespondent von Ukrinform.
Die Wirksamkeit ihrer Offensivmaßnahmen bleibe jedoch gering, obwohl sie versuchen, noch vor Ende der Sommeroffensive Ergebnisse zu erzielen, sage der Sprecher.
In einer Reihe von Gebieten im Einsatzbereich der Vereinigten Kräfte sei die Lage ihm zufolge weiterhin angespannt. Insbesondere üben russische Truppen weiterhin Druck auf den Raum Kupjansk aus, entlang der Staatsgrenze. Sie versuchen dort, neue Vorstöße zu unternehmen, unter anderem von der Seite von Kosatscha Lopan aus. Auch im Osten der Region Sumy dauern intensive Kampfhandlungen an.
In der Umgebung von Wowtschansk versuchen die Russen nach wie vor, ein großes Kontrollgebiet zu errichten. Ihr Problem bestehe doch darin, dass sie die Stadt selbst nicht vollständig unter ihre Kontrolle bringen können, betonte Trehubow.
Östlich des Flusses Oskil halten die ukrainischen Streitkräfte einen großen Brückenkopf, den die russischen Truppen zu spalten versuchen. Gleichzeitig rücken die Angreifer direkt im Raum Kupjansk nur langsam vor und versuchen, in den nördlichen Stadtteilen Fuß zu fassen.
Laut Trehubow führen die russischen Truppen die Kampfhandlungen deutlich intensiver durch als noch vor einem Monat, erzielen jedoch trotz rekordhoher Verluste keine wesentlichen Erfolge an der Front. Die russischen Angreifer verlieren 270 Soldaten pro Tag, teilte er mit.
Die russische Armee habe keine Probleme mit der Personalaufstockung, da sie im Sommer Reserven aufgebaut hat. Gleichzeitig habe der Feind Schwierigkeiten mit der Logistik und der Versorgung, resümierte der Sprecher der Truppengruppierung der Vereinigten Kräfte.