Russland intensiviert Gleitbombenangriffe auf Saporischschja - Regionalgouverneur
Gerade die Gleitbomben, die ausserhalb der Reichweite der ukrainischen Flugabwehr aus grosser Höhe abgeworfen und dabei vom Radar kaum erfasst werden können, stellen demnach die größte Herausforderung dar.
„Circa 50 Prozent davon können abgewehrt werden, die restlichen 50 Prozent richten enorme Schäden an und nehmen den Einwohnern das Leben“, betonte er.
Da der Luftalarm in der Stadt in der Regel über 20 Stunden andauert, achten viele Einwohner darauf nicht mehr. Deswegen wurde beschlossen, einen zusätzlichen Sirenenton einzuführen, der vor dem Anflug von Gleitbomben warnen soll.
Angesichts der kurzen Flugzeit der Bomben gebe es laut Fedorow zumindest 4 bis 5 Minuten Zeit, um in einem Schutzraum zu fliehen.
Am Vortag sind in Saporischschja drei Menschen durch einen russischen Gleitbombenangriff getötet worden, 15 weitere wurden verletzt.