Russen bauen Kontrollstellen für Drohnen im AKW Saporischschja auf
Russland habe demnach das AKW in einen Militärstützpunkt verwandelt. In den Maschinenräumen der Reaktoren 1, 2, 5 und 6. habe die russische Armee Militärgerät stationiert. Die sechs Reaktoren befinden sich im sogenannten „Kaltabschaltmodus".
In Kellerträumen und Luftschutzbunkern haben die Russen Munitionslager eingerichtet, und auf den Dächern Maschinengewehrneste auf Raketensysteme aufgebaut.
Munition und Kriegsgerät werden auch in den Übergängen, die Reaktoren mit anderen Gebäuden verbinden, gelagert.
Zudem bauen die Russen im AKW Saporischschja Kontrollstellen für Drohnen vom Typ Gerbera und Geran auf. Daran werden Mitarbeiter von der Sonderwirtschaftszone „Alabuga“, insbesondere minderjährige Studenten beteiligt.
Zudem bauen die Russen im AKW Saporischschja Kontrollstellen für Drohnen vom Typ Gerbera und Geran auf. Daran werden Mitarbeiter von der Sonderwirtschaftszone „Alabuga“, insbesondere minderjährige Studenten beteiligt.
Einzelne technische Räume der Anlage in der Nähe des zerstörten Kachowka- Staudamms wurden vermint. Das AKW wird von einem 1,5 Tausend Mann starken Kontingent der russischen Nationalgarde bewacht.
“IAEA- Experten haben keinen vollständigen Zugang zu den Energieblöckren und speziellen technischen Räumen. Inspektionen werden gemäß einem im Voraus abgestimmten Plan und auf abgestimmten Abschnitten durchgeführt, was eine objektive Bewirtung der Situation im AKW Saporischschja wesentlich erschwert oder unmöglich macht“, wird im Bericht betont.
Ein weiteres Sicherheitsrisiko stellt das Problem mit der Stromversorgung dar. Vor der russischen Besetzung verfügte das AKW über 10 externe Stromleitungen. Derzeit ist nur noch eine einzige Übertragungsleitung im Betrieb.
Die Anlage erhält auch nicht genügend Wasser für die Kühlung seiner Brennelemente. Stand Juli 2026 ist der Pegel im Kühlteich von den minimal notwendigen 15 Metern auf 12,7 Metern gefallen.