Atesh - Bewegung: russisches Militär zieht sich von der Kinburn – Nehrung zurück

Atesh - Bewegung: russisches Militär zieht sich von der Kinburn – Nehrung zurück

Ukrinform Nachrichten
Ukrainische Angriffe auf Versorgungsrouten haben russische Truppen dazu gezwungen, sich fluchtartig von der Kinburn – Nehrung in der Region Mykolajiw zurückzuziehen, teilt die Partisanenbewegung „Atesh“ bei Telegram mit.

„Durch große Personalverluste werden Einheiten des 337. Regiments von der Küstenlinie – aus dem nördlichen und westlichen Teilen der Nehrung abgezogen. Die Flugabwehrgruppen sind mit den ukrainischen Drohnenangriffen überfordert und derer Verluste steigen weiter“, hieß es.

Die Einheiten des 337. Regiments würden demnach ihre Stellungen verlassen. Derer Versorgung mit Munition, Brennstoff und Lebensmitteln sei unterbrochen worden.   

Ein Teil der russischen Soldaten sei in die Region Saporischschja verlegt worden, während an der Kinburn- Nehrung die Einheiten geblieben seien, die durch große Personalverluste nicht mehr in der Lage seien, ihre Stellungen zu verteidigen.

„Die militärische Logistik der Besatzer an diesem Abschnitt ist endgültig lahmgelegt worden“, hieß es.  Die etwa fünf Kilometer lange Kinburn-Nehrung liegt an der westlichen Spitze der gleichnamigen Halbinsel im Süden der Ukraine an der Mündung des Flusses Dnipro ins Schwarze Meer. Wegen seiner reichhaltigen Flora und Fauna gehört sie zum Nationalpark "Swjatoslaw (Weiße Küste) und war vor dem Krieg ein beliebter Reiseort. Die Nehrung wurde von den russischen Truppen gleich zu Beginn der Invasion im Frühjahr 2022 erobert.

Foto aus dem Archiv


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