Ukrainisches Militär dementiert Gefahr einer Halbeinkesselung von Sumy
„Infolge monatelanger Versuche der Russen, in der Region Sumy vorzudringen, ist es ihnen gelungen, mehrerer Dörfer unmittelbar an der Grenze einzunehmen, darunter Hrabowske und Myropilske. Dadurch beträgt die von den Besatzern kontrollierte Zone 3 bis 4 Kilometer, während die Stadt Sumy mehr als 35 Kilometer von der Grenze entfernt liegt“, hieß es.
Alle Versuche des Feindes, das Territorium der Ukraine zu infiltrieren, würden rechtzeitig vorgebeugt und gestoppt.
"In den grenznahen Gebieten der Region Sumy werden Infilltrationsversuche russischer Truppen festgestellt, es gibt aber keinen Duchbruch der russischen Armee", schreibt der Leiter des Zentrums zur Bekämpfung von Desinformationen, Andrij Kowalenko, auf Telegram.
E würden demzufolge schwere Kämpfe geführt, es gebe aber keinen Frontdurchbruch.
„Die Verteidigungskräfte der Ukraine tun alles Mögliche, um den Feind daran zu hindern, seine Präsenz in der Region Sumy auszubauen“, sagte er.
Seinen Angaben zufolge haben russische Truppen zuvor versucht, durch eine eine alte, von Urengoi nach Uschgorod führende Gas-Pipeline sowie mit Quads und Motorrädern hinter die ukrainischen Stellungen zu gelangen.
Dank der gut koordinierten Arbeit der Kämpfer der 71. separaten Luftsturmbrigade und der benachbarten Einheiten sei es gelungen, die Aktionen des Feindes rechtzeitig aufzudecken und zu stoppen, hieß es. 35 russische Angreifer seien getötet und 17 weitere verletzt worden.
