Generalstaatsanwalt: Russland setzte im Vorjahr circa 7,5 Tausend Mal FPV-Drohnen gegen zivile Objekte ein
Infolge dieser Angriffe seien mehr als 450 Menschen getötet und fast 3.000 weitere verletzt worden, hieß es. Mehr als 8,3 Tausend Objekte wurden beschädigt.
Die meisten Fälle würden demzufolge in den Regionen Donezk und Luhansk gemeldet- mehr als 113 Tausend von insgesamt 216 Tausend landesweit.
Trotz aller Schwierigkeiten beim Dokumentieren solcher Fälle während des Krieges gebe es schon Ergebnisse - konkrete Straftaten wurden bereits vor Gericht gebracht. Es seien die ersten Verurteilungen von Kriegsverbrechern in der Ukraine ergangen, so Krawtschenko.
Diese Arbeit bilde demzufolge ein Fundament für das künftige Sondertribunal für das Verbrechen der Aggression gegen die Ukraine.
„Die Prioritäten für das Jahr 2026 sind: Sammeln und Sichern von Beweisen für Angriffe auf die zivile und kritische Infrastruktur, Verbrechen gegen Kriegsgefangene, Folterungen, gesetzeswidrige Zwangsumsiedlungen und Deportation von Bürgern“, betonte der Generalstaatsanwalt.