Kämpfer russischer Eliteeinheit „Rubikon“ wechselt zur ukrainischen Seite

Kämpfer russischer Eliteeinheit „Rubikon“ wechselt zur ukrainischen Seite

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Ukrinform Nachrichten
Ein Kämpfer der Eliteeinheit des russischen Verteidigungsministeriums hat sich freiwillig ukrainischer Gefangenschaft ergeben und seine Absicht bekundet, an der Seite der Ukraine zu kämpfen.

Wie Ukrinform berichtet, teilte das der Koordinierungsstab für die Behandlung von Kriegsgefangenen auf Telegram mit.

„Ein Soldat des Zentrums „Rubikon“, Myroslaw Simonow, hat sich entschlossen, auf die Seite der Ukraine zu wechseln, nachdem er erkannt hatte, dass das menschliche Leben in der russischen Armee nichts wert ist. Er war schockiert über die grausame Behandlung mit seinen eigenen Leuten und die Leichtigkeit, mit der Kommandeure Befehle zur Tötung von Gefangenen und Zivilisten erteilen“, heißt es in der Nachricht.

Nach einem Fluchtversuch aus der russischen Armee wurde Simonow festgenommen und von „Rubikon“ zu einer der Angriffsbrigaden verlegt, aus der man nur durch Gefangenschaft lebend herauskommen kann.

Zu seinem Glück kannte er das Projekt „Ich will leben“ des ukrainischen Koordinierungsstabs noch vor seiner Einberufung in die russischen Streitkräfte.

Die Spezialisten des Projekts halfen dem Russen, die Frontlinie zu überqueren und auf ukrainisches Gebiet zu gelangen.

Wie Myroslaw berichtete, möchte er kein Gefangener sein, sondern Teil einer der russischen Einheiten in der Zusammensetzung der ukrainischen Streitkräfte werden.

Das Projekt „Ich will leben“ ermöglicht es russischen Besatzern, die ukrainischen Streitkräfte im Voraus über ihre Absicht zu informieren, freiwillig die Waffen niederzulegen und sich zu ergeben.

Nachdem ein Antrag über einen der zahlreichen Kommunikationskanäle von „Ich will leben“ eingereicht wurde, wird er von Projektmitarbeitern verifiziert und an Agenten der Hauptverwaltung für Militärnachrichtendienst (HUR) des ukrainischen Verteidigungsministeriums weitergeleitet.

Die Agenten führen dann direkt Operationen durch, um die Russen aus dem Kampfgebiet zu holen.

Wie berichtet erklärte Präsident Wolodymyr Selenskyj, die ukrainische Seite habe mehr als 4.000 russische Soldaten gefangen genommen, während sich etwa 7.000 ukrainische Soldaten in russischer Gefangenschaft befänden.


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