Region Donezk am vergangenen Tag fast 1.200 Mal beschossen, ein Mensch verletzt
„Am 9. Februar hat Russland 1.153 Mal die Frontlinie und Wohngebiete der Region angegriffen… 21 zivile Objekte sind zerstört worden, darunter 9 Wohnhäuser“, heißt es in dem Bericht.
Fünf Ortschaften wurden beschossen: die Städte Druschkiwka, Kramatorsk, Mykolajiwka sowie Dörfer Bilenke und Dolyna.
Insbesondere warfen die Russen eine KAB-250-Gleitbombe auf Druschkiwka ab, wo eine Frau verletzt und drei Privathäuser beschädigt wurden.
Gegen Kramatorsk setzten russische Besatzungstruppen vier Kampfdrohnen ein und beschädigten dabei sechs Privathäuser, eine Tankstelle, fünf Autos. In Bilenke beschädigte die Drohne ein Zivilauto.
In Mykolajiwka wurde ein Infrastrukturobjekt beschädigt.
Wie Wadym Filaschkin, Leiter der Donezker Militärverwaltung, feststellt, es sei derzeit unmöglich, die genaue Zahl der Opfer in Mariupol und Wolnowacha festzustellen. Seit Beginn der Invasion der russischen Armee in der Ukraine am 24. Februar sind in der Region Donezk 4.014 Menschen getötet und 8.872 verletzt worden.
Wie berichtet, beschießt der Aggressor ständig die Region Donezk, tötet und verletzt Bürger und zerstört die zivile Infrastruktur der Siedlungen der Region. In der Region gibt es schon lange keine Gasversorgung und in vielen Siedlungen keine Wasserversorgung. Der Feind versucht, die ukrainische Verteidigung in mehreren Richtungen zu durchbrechen.
Seit Beginn der groß angelegten Invasion, einer sogenannten „Spezialmilitäroperation“ wurden nach aktualisierten Angaben (Stand 04.02.2026) aus dem Teil der Oblast Donezk, das von den ukrainischen Behörden kontrolliert wird, und aus unter Beschuss stehenden Teilen der Region Donezk in sichere Orte mehr als 1.331.000 Gebietseinwohner evakuiert und die Menschen werden jeden Tag weiter evakuiert. Davon beträgt die Gesamtzahl der evakuierten Kinder mehr als 203.300 und rund 47.300 sind Menschen mit Behinderungen. Derzeit bleiben 187.000 Zivilisten in der von den ukrainischen Behörden kontrollierten Region, 12.000 von ihnen sind Kinder.
In der Region Donezk befinden sich derzeit noch 28.000 Zivilisten im Gebiet aktiver Kampfhandlungen, darunter 108 Kinder.
Seit Dezember 2023 haben die russischen Invasoren noch mehr den Beschuss der Ortschaften der Region Donezk verstärkt, weshalb die obligatorische Evakuierung (Beginn am 02. August 2022) der Bevölkerung in der Region fortgesetzt wurde. Mit Stand von Anfang Juni 2024 lebten noch etwa 472.000 Einwohner in der Region Donezk. Zum Stand vom 23. April 2025 befanden sich schon 281.500 Zivilisten im unbesetzten Teil der Region Donezk.
Die Stadt Pokrowsk ist derzeit schwer umkämpft. Die Russen dringen in kleinen Gruppen in die Stadt ein.
Foto: Nationalpolizei