US-Kongress arbeitet an neuem Sanktionspaket gegen Russland – Selenskyj
Das sagte Wolodymyr Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache.
„Russlands Setzen auf den Krieg muss eine Antwort der Weltgemeinschaft finden. Der US-Kongress arbeitet seit Langem an einem neuen Sanktionsgesetz. Es ist wichtig, dass es hier Fortschritte gibt“, sagte er.
Laut dem ukrainischen Präsidenten wurde dies auch mit den europäischen Partnern Emmanuel Macron und Ursula von der Leyen besprochen. Er erwähnte zudem „entscheidende Schritte bezüglich russischer Öltanker, die Geld für den Krieg einbringen“.
„Europa braucht dieselben starken Möglichkeiten wie Amerika, nicht einfach nur Tanker stoppen, die das Öl für Russland transportieren, sondern sowohl die Tanker als auch das Öl zu beschlagnahmen. Wir bitten sehr darum. Russland muss den Druck spüren, damit sie den Forderungen der Partner nachzukommen und sich real zu den Friedensverhandlungen bewegen. Bislang werden lediglich von der Ukraine Zugeständnisse erwartet“, fügte Selenskyj hinzu.
Im Dezember 2025 meldeten internationale Medien, dass das US-Finanzministerium ein neues Sanktionspaket gegen den russischen Energiesektor vorbereite, um den Druck auf Moskau zu erhöhen, falls Kremlchef Wladimir Putin das Friedensabkommen mit der Ukraine ablehnen sollte.
Am 22. Oktober kündigte das US-Finanzministerium Sanktionen gegen die russischen Ölkonzerne Rosneft, Lukoil und deren Tochtergesellschaften an. Donald Trump äußerte damals die Hoffnung, dies werde „die Russische Föderation zu mehr Vernunft bewegen“.
Foto: Präsidialamt