Kallas: Europa soll von Russland Zugeständnisse verlangen- darunter Reduzierung seiner Armee
Die Russen versuchen, so Kallas, sich auf Verhandlungen mit den USA zu konzentrieren, um schwierige Gespräche zu vermeiden, da sie merken, dass " Gespräche mit den Amerikanern ihnen bei der Durchsetzung ihrer maximalistischen Forderungen helfen, die sie nicht einmal auf militärischem Wege erreicht haben“, so Kallas.
Sie betonte dabei auf „einer sehr klaren Rolle" der EU bei der Überprüfung eines möglichen künftigen Friedensabkommens, weil "man Europa an Bord braucht."
In der letzten Zeit werde viel Druck auf die Ukraine ausgeübt, um sie zu schwierigen Zugeständnissen zu zwingen. Laut Kallas könne dies "das Bild verschwimmen, wo das Problem tatsächlich liegt."
„Russland hat in den letzten 100 Jahren mindestens 19 Länder angegriffen. Einige davon sogar drei oder vier Mal. Keines dieser Länder hat jemals Russland angegriffen", so Kallas. Die Frage sei, wie sichergestellt werden könne, dass der Krieg gegen die Ukraine nicht weitergehe – oder sich auf andere Regionen ausweite.