Generalstab meldet 171 Gefechte an der Front, die heißesten Richtungen nach wie vor Huljaipole und Pokrowsk

Generalstab meldet 171 Gefechte an der Front, die heißesten Richtungen nach wie vor Huljaipole und Pokrowsk

Ukrinform Nachrichten
Am 9. Januar kam es zu 171 Gefechten zwischen den ukrainischen Truppen und russischen Invasoren an der Front.

Das berichtet die Agentur Ukrinform unter Berufung auf den Lagebericht des Generalstabs der Streitkräfte der Ukraine – Stand 08:00 Uhr, Samstag, 10. Januar.

Die russischen Besatzer verübten zwei Raketenangriffe mit 36 Raketen, flogen 28 Luftangriffe, warfen 92 gelenkte Fliegerbomben auf die Stellungen der ukrainischen Verteidiger und Siedlungen ab. Die Russen feuerten auch 3.322 Mal mit Artillerie die Stellungen der ukrainischen Verteidiger und Siedlungen ab, darunter 61 Mal mit Mehrfachraketenwerfern. Sie setzten außerdem 6.140 Kamikaze-Drohnen ein, heißt es in der Mitteilung.

Mehrere Siedlungen in den Regionen Dnipropetrowsk, Donezk und Saporischschja waren unter feindlichem Luftangriff.

Die Raketen- und Artillerieeinheiten trafen am 9.Januar drei Orte der Ansammlung von feindlichen Soldaten, militärischer Ausrüstung und dem Kriegsgerät der Russen.

In den Richtungen Piwnitschno-Sloboschansk und der russischen Region Kursk feuerten die Besatzer 135 Mal die ukrainischen Stellungen und Siedlungen, darunter zwei Mal mit Mehrfachraketenwerfern ab.

Im Raum Piwnitschno-Sloboschansk griff der Feind zehn Mal die Stellungen der ukrainischen Truppen bei den Siedlungen Prylipka, Staryzja, Wowtschanyk und Selene an.

Im Bereich Kupjansk gab es am 9. Januar sieben feindliche Angriffe. Die Invasoren versuchten bei Stepowa Nowosseliwka und Richtung Bohuslawka, Nowa Krihljakiwka vorzustoßen.

Im Raum Lyman führten die Besatzer 14 Sturmangriffe durch. Sie versuchten bei den Siedlungen Nowowodjane, Nowojehoriwka, Kolodjasi, Drobyschewo und Myrne in die ukrainischen Verteidigungslinien einzudringen.

Im Bereich Slowjansk stoppten die ukrainischen Einheiten Sturmangriffe der Russen bei Platoniwka.

Im Raum Kramatorsk wurde einen russischen Abgriff bei der Siedlung Stupotschky abgewehrt.  

In Richtung Kostjantyniwka gab es am 9. Januar 20 Sturmangriffe des Feindes bei den Siedlungen Oleksandro-Schultyne, Pleschtschijiwka, Russyn Jar, Jabluniwka und Richtung Sofijiwka.

Im Bereich Pokrowsk stoppten die ukrainischen Truppen am 9. Januar 43 Angriffe der russischen Invasoren bei den Siedlungen Rasine, Schachowe, Nykanoriwka, Rodynske, Myrnohrad, Pokrowsk, Kotlyno. Udatschne, Nowoserhijiwka und Richtung Nowopawliwka, Filija.

In Richtung Oleksandriwsk führten die Russen 20 Attacken bei den Siedlungen Piddubne, Sosniwka, Werbowe, Wyschnewe, Rybne, Jehoriwka und Krasnohirske durch.

Im Raum Huljaipole stoppten die ukrainischen Einheiten 27 russische Angriffe. Die feindlichen Truppen versuchten bei den Siedlungen Solodke, Huljaipole, Warwariwka und Selene vorzustoßen.

Im Bereich Orichiw versuchten die Besatzer am 9. Januar bei der Ortschaft Stepowe vorzustoßen. Sie hatten keinen Fortschritt. 

Im Raum Prydniprowsk versuchten die Invasoren einmal Richtung der Antoniwskyj-Brücke vorzustoßen. Sie hatten keinen Erfolg.

Die Verluste der russischen Armee (Gefallene und Verwundete) in der Ukraine liegen im Russland-Krieg gegen die Ukraine vom 24. Februar 2022 bis 10. Januar 2026 bei rund 1.217.810 Soldaten. Innerhalb eines Tages wurden 880 weitere Besatzer getötet.   


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