Gouverneur von Saporischschja sieht steigende Bedrohung für die Stadt angesichts intensiver Kämpfe

Gouverneur von Saporischschja sieht steigende Bedrohung für die Stadt angesichts intensiver Kämpfe

Ukrinform Nachrichten
"Russische Besatzungstruppen haben ihre Aufmerksamkeit auf die zwei Frontabschnitte verlagert: Huljajpole und Kamjanske. Die Situation für die Stadt Saporischschja ist damit schwieriger geworden", sagte der Leiter der regionalen Militärverwaltung von Saporischschja Iwan Fedorow vor der Presse.

„Ob es eine Bedrohung für die Stadt Saporischschja besteht? Die besteht seit den letzten vier Jahren. Man soll offen darüber reden. Die Situation ist schwieriger geworden. Der Fokus liegt derzeit auf zwei Frontabschnitten:  Huljajpole und Kamjanske", so Fedorow.  

Ukrainische Truppen hätten ihre Positionen demzufolge verbessert, aber gleichzeitig müsse man bestellen, dass die Frontlinie sich verschoben habe. Der Feind setzte, so Fedorow, Waffen mit großerer Reichweite ein. Heute sei die Evakuierung aus dem Dorf Kuschutum südlich von Saporischschja angeordnet. Mehr als 600 Kinder sollten in Sicherheit gebracht werden.

Die Situation bei Huljajpole sei seiner Meinung nach deutlich schwieriger. „Unsere Angriffseinheiten , die an dem Frontabschnitt kämpfen, leisten eine fast unmögliche Arbeit in Kooperation mit  Drohneneinheiten. Mindestens drei Angriffseinheiten sind für Huljajpole zuständig. Momentan ist es noch zu früh von einer Stabilisierung der Front zu reden. Es halten heftige Kämpfe an“, so Fedorow.

Dem Sprecher der Heeresgruppe Süd Wladyslaw Woloschyn zufolge fanden am Frontabschnitt Huljapole am Vortag fast 40 Zusammenstöße statt.  


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