US-Botschafter bei Nato bezweifelt Behauptungen des Kremls zum angeblichen „Angriff auf Putins Residenz“
Das sagte er in einem Interview mit Fox Business, berichtet Ukrinform.
Es gebe einen Bericht von russischer Seite über einen angeblichen Angriff einer oder mehrerer Drohnen auf einen der Präsidentenpaläste. Es sei unklar, ob das wirklich geschehen sei, sagte Whitaker.
Er erinnerte daran, dass die Ukraine ständig massiven Angriffen aus Russland ausgesetzt sei: „Die Ukraine bekommt jede Nacht Schläge von Drohnen in der ganzen Hauptstadt. Sie können nichts anderes tun, als sich zu verteidigen.“
Angesichts der laufenden Friedensgespräche hält der Botschafter provokative Aktionen von Kyjiw für unwahrscheinlich. „Es erscheint mir etwas unangebracht, so kurz vor einem Friedensabkommen, wo die Ukraine doch wirklich Frieden will, etwas zu tun, das unvernünftig oder nachteilig erscheinen würde“, merkte er an.
Der Diplomat betonte, dass die endgültigen Schlussfolgerungen auf Angaben der Aufklärung der Vereinigten Staaten und ihrer Verbündeten beruhen sollten: „Für mich ist am wichtigsten, was die Geheimdienste der Vereinigten Staaten und unserer Verbündeten darüber aussagen werden, ob dieser Angriff tatsächlich stattgefunden hat.“
Bezüglich der Aussichten auf ein Kriegsende äußerte Whitaker die Ansicht, dass dieser Wunsch auf beiden Seiten bestehe, die entscheidende Frage aber weiterhin die Bedingungen seien.