Ukrenerho: Stromimporte fast um das Zweifache gestiegen
Der Bezug von Strom aus dem Ausland ermögliche es uns, die Stromnachfrage in der Ukraine zu decken. Dies sei unter anderem durch die gegenwärtige günstige Konjunktur auf dem Energiemarkt möglich geworden- die Strompreise in Europa seien derzeit gesunken, so Sajtschenko.
Trotzdem gelten nach wie vor stundenweise Notfallstromabschaltungen, allerdings dauern sie nicht mehr so lange wie zuvor. Am schwierigsten bleibt die Situation mit der Stromversorgung in den front- und grenznahen Gebieten. Insbesondre in dem unter ukrainischer Kontrolle stehenden Teil der Region Donezk wurde ein und dasselbe Energieobjekt dreimal binnen eines Tages von der russischen Armee mit Gleitbomben angegriffen.
Seinen Worten zufolge sei in den kommenden Tagen mit einen erneuten massiven Angriff auf ukrainische Energieinfrastruktur zu rechnen. „Seit Herbstbeginn sehen wir, dass massive Attacken auf unsere Energieobjekte alle 10 Tage stattfinden, wonach jedes Mal Einschränkungen bei der Stromversorgung eingeführt werden müssen“, so Sajtschenko.