Militär: in Zukunft könne die Armee auf das Artilleriesystem aus eigener Produktion umsteigen
Unter den derzeit zur Verfügung stehenden Waffen seinen demzufolge sowjetische, ausländische und ukrainische Artilleriesysteme.
Die Ukraine sei laut Zhurawljiow das einzige Land, welche über so ein breites Spektrum von Artilleriewaffen und - Munition verfüge.
Dies erschwere aber die Logistik und Reparatur, denn all diese Systeme durch unterschiedliche Fahrgestelle, Visiervorrichtungen usw. nicht immer einander ersetzen können. Ein Teil der Systeme befinde sich derzeit in Reparatur im Ausland, die ein halbes Jahr bis ein Jahr dauern könne.
Artilleriesysteme werden schrittweise ersetzt- in mittelfristiger Perspektive durch das System „Bohdana“ aus eigener Produktion, CAESAR, PzH 2000, RCH 155, М777, Archer und andere Modelle, die sich auf dem Schlachtfeld bewährt haben.
Es werde auch an der Optimierung von Militärlogistik gearbeitet- geplant sei ein großflächiger Einsatz von robotisierten Systemen für Nachschubmissionen, damit Soldaten nicht in risikoreiche Transporte verwickelt werden.
„Artillerie war und bleibt das schwergewichtigste Element bei hochintensiven Kriegshandlungen, denn keine einzige Drohne kann so viel Sprengladung tragen wie eine Rakete. Aber die Zukunft liegt in der Synergie mit unbemannten Luftfahrtsystemen und automatisierten Systemen“, betonte Zhurawljow.
Foto: mil.gov.ua