U-Haft Lefortowo bestätigt Versetzung von Suschtschenko und vier weiteren Polithäftlingen

U-Haft Lefortowo bestätigt Versetzung von Suschtschenko und vier weiteren Polithäftlingen

Ukrinform Nachrichten
Man hat im Moskauer Untersuchungsgefängnis Lefortowo bestätigt, dass fünf ukrainische Häftlinge aus der "Senzow-Liste" in ihre Untersuchungsanstalt versetzt wurden.

Dies teilt "Mediasona" unter Berufung auf die Information des Mitglieds der gesellschaftlichen Aufsichtskommission (GSK) Ewhen Enikeew mit.

Dem Menschenrechtler zufolge befinden sich Stanislaw Klyh, Mykola Karpjuk, Olexander Koltschenko, Wolodymyr Baluch und Roman Suschtschenko im Untersuchungsgefängnis. Dies teilte der Abteilungsleiter für Anstaltsordnung und Schutz, Alexander Khanow, den Menschenrechtlern mit. Allerdings hätten die GSK-Mitglieder keine Unterlagen erhalten.

Am 20. August teilte Aktivistin Wiktoria Iwlewa mit, dass sie in Lefortowo Päckchen für Baluch, Klyh, Koltschenko, Hryb und Karpjuk  gebracht hätte. Am nächsten Tag erklärte sie, dass Päckchen für Suschtschenko und Oleksij Sisonowytsch in der U-Haft auch genommen wurden.

Verschiedene Quellen in der Russischen Föderation melden, dass diese Tatsachen von einem bevorstehenden umfassenden Austausch von Gefangenen zwischen Russland und der Ukraine zeuge.

Der eigene Korrespondent von Ukrinform in Frankreich, Roman Suschtschenko, wurde am 30. September 2016 in Moskau unter Verletzung der internationalen Regeln festgenommen. Er war in Russland zu einem Privatbesuch. Am 7. Oktober 2016 wurde er wegen Spionage angeklagt.

Am 4.Juni 2018 hat das Moskauer Stadtgericht Suschtschenko  zu zwölf Jahren Haft verurteilt.  Am 12. September hat der  Russlands Oberste Gerichtshof das Urteil des Moskauer Stadtgerichts als "gesetzlich" anerkannt.

Im November wurde Suschtschenko ins Straflager Nr.11 in der Region Kirow (Stadt Kirowo-Tschepezk, Dorf Utrobino) verlegt.

Im Straflager wird Suschtschenko im sogenannten sicheren Ort gehalten, um eventuelle Konflikte mit anderen Gefangenen zu vermeiden. Am 5. August 2019 wurde seine Haft um drei weitere Monate verlängert.

Anfang August erklärte der Anwalt Suschtschenkos, Mark Fejgin, dass sein Mandant Papiere unterzeichnete, dass er einwillige, die Freiheitsstrafe in der Ukraine abzubüßen. 

nj

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