Anwalt: Verhandlungen über Suschtschenkos Austausch können nach Fällung des Urteil intensiviert werden

Anwalt: Verhandlungen über Suschtschenkos Austausch können nach Fällung des Urteil intensiviert werden

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Ukrinform
Die Verhandlungen über das Schicksal des rechtswidrig inhaftierten ukrainischen Journalisten Roman Suschtschenko werden sich nach der Urteilsverkündung und der Beantragung der Begnadigung intensivieren, gab den Kommentar dem Ukrinform-Korrespondenten sein Verteidiger Mark Feigin.

„Ich stehe gerade in der Schlange im Untersuchungsgefängnis Lefortowo. Heute werde ich mich mit meinem Mandanten sehen, wir müssen einige wichtige Fragen besprechen. Insbesondere werde ich auch über die Ergebnisse meiner Reise nach Kiew letzte Woche erzählen. Ich habe mich mit Vertretern der ukrainischen Behörden getroffen. Von dem, was ich erzählen kann - nach der Urteilsverkündung für Roman Suschtschenko und der Einreichung der Einsprüche werden intensivere Gespräche über die Entscheidung seines Schicksals beginnen, wahrscheinlich durch den Austausch“, sagte Feigin.

Nach seinen Vermutungen kann auch eine große Rolle der Besuch des Präsidenten von Frankreich, Emmanuel Macron, Ende Mai beim Wirtschaftsforum in St. Petersburg spielen, bei dem wahrscheinlich vertrauliche Verhandlungen über das zukünftige Schicksal von Suschtschenko und die Möglichkeit seiner Rückkehr nach Kiew stattfinden werden. Gleichzeitig glaubt der Rechtsanwalt, dass die Begnadigung und der Austausch von Suschtschenko den Prozess der Befreiung von ukrainischen Geiseln aus russischen Gefängnissen in Bewegung bringen können.

Der Korrespondent der ukrainischen Nationalnachrichtenagentur Ukrinform in Frankreich, Roman Suschtschenko, wurde in Verletzung internationaler Vorschriften am 30. September 2016 in Moskau festgenommen, wo er privat zu Besuch war.

Am 7. Oktober hat man gegen ihn die Anklage wegen der Spionage erhoben. Der russische FSB warf ihm vor, Suschtschenko sei ein Mitarbeiter der Hauptverwaltung des Aufklärungsdienstes des Verteidigungsministeriums der Ukraine. Im ukrainischen Verteidigungsministerium dementierte man diese Behauptung, sie entspreche nicht der Wirklichkeit.

Das Moskauer Stadtgericht hat die Haft für Suschtschenko bis zum 16. September verlängert.

yv

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