Moskauer Gericht belässt Suschtschenko in Untersuchungshaft

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Ukrinform
Das Moskauer Stadtgericht habe heute, am 10. November, den Einspruch gegen die Verlängerung der Haft für den in Russland rechtswidrig inhaftierten Journalisten von Ukrinform Roman Suschtschenko abgelehnt, twitterte der Rechtsanwalt Mark Feigin.

Er erinnerte auch daran, dass die Untersuchung des Falles gegen Suschtschenko abgeschlossen sei. „Wir haben die 2 Bände von zehn studiert. Nach der Version von FSB hat Roman Informationen über die Invasion russischer Truppen in die Ukraine gesammelt“, teilte Feigin mit.

Der Korrespondent der ukrainischen Nationalnachrichtenagentur Ukrinform in Frankreich, Roman Suschtschenko, wurde am 30. September in Moskau festgenommen, wo er privat zu Besuch war. Am 7. Oktober hat man gegen ihn die Anklage wegen der Spionage erhoben. Der russische FSB warf ihm vor, Suschtschenko sei ein Mitarbeiter der Hauptverwaltung des Aufklärungsdienstes des Verteidigungsministeriums der Ukraine. Im ukrainischen Verteidigungsministerium dementierte man diese Behauptung, sie entspreche nicht der Wirklichkeit.

Am 25. September hatte das Moskauer Gericht seine Haft um zwei weitere Monate bis zum 30. November 2017 verlängert.

yv

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