Keine ESC-Austragung in der Ukraine: EBU sagt endgültig ab

Keine ESC-Austragung in der Ukraine: EBU sagt endgültig ab

Ukrinform Nachrichten
Die Europäische Rundfunkunion (EBU) hat bestätigt, dass der Eurovision Song Contest 2023 nicht in der Ukraine stattfindet. Das teilte die EBU auf ihrer Webseite mit.

„Die EBU kann die Enttäuschung über die Entscheidung, dass der Eurovision Song Contest (ESC) 2023 nicht in der Ukraine, dem diesjährigen Gewinnerland, ausgetragen werden kann, vollkommen nachvollziehen. Die Entscheidung wurde unter der Berücksichtigung getroffen, dass die EBU sicherstellen muss, dass alle Bedingungen erfüllt sind, um die Sicherheit aller zu gewährleisten, die an der Veranstaltung arbeiten und teilnehmen, deren Planung nun umgehend im Gastgeberland beginnen muss“, heißt es in einer Erklärung der Organisation.

Laut der EBU sind „mindestens 10.000 Personen normalerweise akkreditiert, um am oder beim Eurovision Song Contest zu arbeiten“. Weitere 30.000 Fans aus aller Welt werden zu dem Wettbewerb erwartet. „Es ist daher unabdingbar, dass Entscheidungen in Bezug auf ein so komplexes Live-Fernsehereignis von Rundfunkprofis getroffen und nicht politisiert werden.“

Die Regeln des Eurovision Song Contest besagen, dass die Veranstaltung in einer Situation höherer Gewalt, wie z. B. einem andauernden Krieg, verlegt werden kann, so die EBU.

Die Organisation stufte Risiken von Luftangriffen/Angriffen durch Flugzeuge oder Angriffe durch Drohnen oder Raketen, die erhebliche Verluste verursachen können, als ernst ein.

Nach Einschätzung der EBU sind die notwendigen Anforderungen für die Austragung in Bezug auf Sicherheit und Betriebsgarantien, gemäß den Regeln des Eurovision Song Contest, nicht erfüllt.

Die EBU hat also mit Bedauern die Entscheidung getroffen, die Veranstaltung in ein anderes Land zu verlegen.

Die EBU hatte zuvor beschlossen, dass der nächste Eurovision Song Contest nicht in der Ukraine ausgetragen wird. Begründet wurde der Beschluss damit, dass angesichts der derzeitigen Umstände im Land die notwendigen Sicherheits- und Durchführungsgarantien nicht gegeben werden können. Die ukrainische Regierung ist mit der getroffenen Entscheidung nicht einverstanden, erklärte dann Kulturminister Oleksandr Tkatschenko und forderte weitere Verhandlungen.

Der ukrainische Band Kalush Orchestra gewann im Mai 2022 mit dem Song "Stefania" das ESC-Finale.


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