Arzt Lutz Harms erklärt, er habe Sascha Popow kostenlos untersucht

Arzt Lutz Harms erklärt, er habe Sascha Popow kostenlos untersucht

Ukrinform Nachrichten
Der Nervenarzt der Berliner Charite-Klinik Lutz Harms hat seine Verwunderung über Berichte ukrainischer Massenmedien zum Ausdruck gebracht, die Organisation seiner Reise zu Oleksandra Popow...

Kiew, den 19. Juni /UKRINFORM/. Der Nervenarzt der Berliner Charite-Klinik Lutz Harms hat seine Verwunderung über Berichte ukrainischer Massenmedien zum Ausdruck gebracht, die Organisation seiner Reise zu Oleksandra Popow nach Mykolaiw Anfang Juni sollte dem Opfer des Sadisten 24 000 EUR kosten, denn er habe keine Bezahlung für Untersuchung des Mädchens gefordert.

Das hat der deutsche Arzt am Montag dem eigenen UKRINFORM-Korrespondent in Deutschland erklärt.

„Ich kann überhaupt nicht kapieren, woher könnte doch diese Summe entstehen. Mir wurde nur der Flug bezahlt, für meine Arbeit sowie für die verbrauchte Zeit habe ich kein Geld gefordert“, - kündigte er an. Der Arzt fügte hinzu, die Kosten für seinen Flug aus Berlin nach Odessa via Riga und zurück hat der Volksabgeordnete der Ukraine Mykola Kateryntschuk beglichen.

Lutz Harms kann auch nicht kapieren, warum und wofür Reiko Opitz, der deutsche Wohltäter und Besitzer der Berliner Tageszeitung, von den Verwandten des Mädchens so eine große Geldsumme fordert. „Von Odessa nach Mykolaiw bin ich vom Herrn Kateryntschuk persönlich mit dem Auto gebracht worden, nach dessen Bitte ich Oleksandra untersucht habe, und Herr Opitz hat uns mit Übersetzung geholfen. Diese Meldungen in der Presse, das ist einer politischen Intrige ähnlich“, - betonte der deutsche Arzt.

Seinen Worten nach brauche Oleksandra Popow eine Rehabilitationskur, und je schneller desto besser. „Für einen Menschen, der zwei Monate lang im Koma gewesen war, entwickelt sie sich gut; jetzt aber braucht sie eine Rehabilitationskur dringend“, vermerkte der Arzt. Ob es dafür anpassende medizinische Anstalten in der Ukraine vorhanden sind, weiß der Professor nicht, er sei aber bereit, entsprechende Kliniken in Berliner Umgebung zu empfehlen.

Wie die UKRINFORM schon berichtete, habe Alla Gudz, die Mutter von Oleksandra Popow, den Herrn Opitz bezichtigt, er gebe die Reisepässe von Sascha und ihrer Tante nicht zurück, die das Mädchen bei der Reise nach Deutschland zu Behandlungszwecken begleiten sollte. Er fordert für die Beratung des deutschen Arztes 24 000 EUR. Der Wohltäter selbst nannte diese Bezichtigungen unbegründet und ungerecht, er verzichtete darauf, dem Mädchen weiter zu helfen.

Es sei zu erinnern, Oleksandra Popow sei vom 22-jährigen Oleksandr Kossinow halbtot geprügelt worden. Sie sei zu seinem zufälligen Opfer geworden. Danach war sie mehr als zwei Monate lang im Koma gewesen.


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