USA lehnen inakzeptable Forderungen Russlands ab, zeigen sich aber dialogbereit

USA lehnen inakzeptable Forderungen Russlands ab, zeigen sich aber dialogbereit

Ukrinform Nachrichten
Amerikanische und russische Diplomaten führten am Montag intensive Gespräche, bei denen Washington inakzeptable Vorschläge aus Moskau ablehnte und die Russische Föderation ihrerseits erklärte, sie habe keine Pläne, in der Ukraine einmarschieren zu wollen.

Dies berichtet Ukrinform unter Berufung auf The New York Times Analysen.

Der stellvertretende russische Außenminister, Sergej Rjabkow, nannte das Gespräch "schwierig, aber sehr professionell, tiefgründig und konkret, ohne jegliche versuche, um scharfe Ecken zu vermeiden".

Er betonte aber, dass die „wichtigsten Fragen noch in der Luft schweben“. „Wir sehen kein Verständnis von der amerikanischen Seite für die Notwendigkeit, solche Entscheidungen zu treffen, die uns befriedigen würden“, sagte der russische Außenminister.

Die stellvertretende US-Außenministerin Wendy Sherman ihrerseits betonte, dass Washington „Vorschläge für Sicherheitsgarantien ablehne, die für die USA einfach inakzeptabel seien“, einschließlich der Forderungen Russlands, die Ukraine nicht in die NATO aufzunehmen und die Zusammenarbeit des Bündnisses mit der Ukraine ganz zu beenden.

„Wir werden niemandem erlauben, die Politik der Offenen Tür der NATO zu stoppen. Diese Politik stand immer im Mittelpunkt des Bündnisses. Wir werden nicht auf die bilaterale Zusammenarbeit mit souveränen Staaten verzichten, die mit den Vereinigten Staaten zusammenarbeiten wollen. Und wir werden keine Entscheidungen über die Ukraine, Europa oder die NATO treffen, ohne das vorher mit den Betroffenen zu klären“, so Sherman.

Sie fügte hinzu, es seien aber „keine konkreten Verhandlungen“  gewesen. Der stellvertretenden US-Außenministerin zufolge gab es eine Diskussion, die „gegenseitigen Anliegen besser zu verstehen“.

Sie machte ferner deutlich, dass bei den Gesprächen die Möglichkeit diskutiert wurde, den INF-Vertrag über das Verbot landgestützter atomwaffenfähiger Mittelstreckensysteme wiederzubeleben. Zuvor warfen die USA der Russischen Föderation dessen Verletzung vor und stiegen 2019 aus dem Vertrag aus.

Die USA haben auch deutlich gemacht, dass sie offen sind, über gegenseitige Einschränkungen militärischer Übungen zu diskutieren.

Wie berichtet, fanden die Verhandlungen am Montag in Genf über die Forderungen der Russischen Föderation nach Sicherheitsgarantien statt.

nj


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